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Sonntag, 13. Juli 2014

Was für die Bastler unter Euch: selbstgemachte,Luft trocknende Modelliermasse

Ich möchte für meine kommenden Pilz-Workshops einige (nicht vergehende) Pilzmodelle herstellen. Könnte ich aus Ton und dann brennen - aber da müsste ich unzählige basteln um unseren Töpferofen wenigstens halb voll zu bekommen. Das ist unrentabel. Deswegen im Netz gesucht und gefunden:  Luft trocknende Knetmasse - natürlich selbst hergestellt. Und das ist ganz simple und funktioniert total gut:

Erstmal hier mein Versuchsobjekt  (Steinpilz) unten dann das Rezept!
Viel Spaß beim nach machen ♥
REZEPT:

1 Teil Mais-Stärke
2 Teile Natron
1 1/4 Teil Wasser
alle trockene Zutaten in einem Topf vermengen. Wasser zugeben. Mit einem Holz-Löffel rühren bis eine homogene Masse entsteht. vorsichtig erhitzen und immer rühren. Wenn es ein Teig wird auf ein Brett geben. VORSICHT HEISS!!! evtl. mit etwas Speisestärke bestäuben, abkühlen lassen und gut verkneten. VOILAA Fertisch. in einer Plastikdose bis zu 2 Tage aufbewahrbar, kleine Teile dauern ca. 2 Tage an der Luft (je nach Dicke) , man kann aber auch im Backofen trocknen, wird aber gelblich (ich hab nur an der Luft getrocknet) . bemalbar mit allen Farben - aber nicht zu nass!!! )

Mittwoch, 9. Juli 2014

Ich koche "grün"- ist doch logisch....

Nach bestandener Prüfung muss ich mich natürlich etwas belohnen... und für mich ist die grösste Belohnung ein neues Buch!
Also ab ins lieblings Buchgeschäft und stöbern...

Und natürlich wurde ich fündig:
Lisa Casali   Grün kochen (öko) logisch!






In diesem Kochbuch geht es um die Reste-Verwertung. Ich versuche ja immer so zu kochen, das keine Reste überbleiben und wenn schon dann wird was neues "erfunden"  - manchmal kommen da dann ganz kreative, leckere Sachen raus .
In diesem Buch gehts aber nicht um die Reste vom übrig gebliebenem Essen, nein hier gibts Rezepte mit Resten vom Gemüse, Obst und Co: also Schalen, Wurzeln!, Strünke und Käserinden...ect.

Auszug Klappentext:
"....gerade von Gemüse und Obst und Co lässt sich viel mehr verwenden als Gedacht. Das ist nicht nur nachhaltig sondern spart auch Geld.......die raffinierten Rezepte aus Schnittresten reichen vom schnellen Abendessen bis zum Pausensnack, vom Mitbringsel bis zum Sonntagsmenue für Schwiegereltern, von der Party bis zum Candle-Light Dinner"

Beim Durchblättern wurde ich gleich fündig:  Chips aus Kartoffelschalen?? oder karammelisierte Kartoffelschalen  an Balasamico?? lecker....
Karotten Tapenade aus Schalen ?? hört sich verdammt gut an....  oder vielleicht was  asiatisches:  gebratene Lauchzwiebel-Wurzelfäden !!??

Das erste Kapitel handelt vom grünen Einkaufen und Energiesparen, von Konservier-Möglichkeiten und richtigem Zubehör  (nicht unbedingt was neues....)
aber ich wurde doch stutzig:  schon mal in der Spülmaschine "gekocht" ?? Auch hier gibt es Rezept -Ideen! Ich habe ja keine - aber wer sich das Buch kauft und eine Spülmaschine hat, der möge mir bitte bitte berichten ob das funktioniert....

Ich wünsch Euch nun viel Spaß beim Schalen verwerten....(ich habe schon einen ganzen Beutel mit KarottenSchalen und Enden und Zucchini-Enden im Gefrierschrank - da mach ich am Sonntag zum Weltermeister-Grillen einen feinen Aufstrich. Aus was der besteht verrate ich natürlich erst hinterher  ;-)  )

♥Annett




Montag, 16. Juni 2014

Wilde Kräuter -wildes Kochen

Zum fünften mal hat der Workshop nun statt gefunden und war wie immer ein toller Erfolg....
Auf einer 2 Stündigen  Wanderung haben wir neben Pflanzen bestimmen und sammeln, für alle ein"Bio-Spüli" zum mit nach Hause nehmen angesetzt.
Am Ziel angekommen gabs für jeden einen Mini-Quiche mit wildem Dost und nach dieser kleinen Stärkung durften die Männer sich am Feuer machen üben - natürlich ohne Feuerzeug und Streichholz sondern mit dem Feuer stahl. Hat etwas gedauert  ;-) aber dafür war der Jubel um so größer als die ersten Flammen züngelten.
Gemeinsam zubereitet haben wir:
einen Blüten-Couscus Salat
Brennnessel-Karotten-Bratlinge
Wiesen Pesto mit Bucheckern
dazu haben wir ein "Wald-Brot"  (Dinkelbrot mit Baumblätter-Fülllung ) gebacken
und mit Giersch-Karottenbutter, bzw. Maiwipferl-Camenbert genossen
als Nachspeise gabs "beschwipste Holler-Kücherl"
Zum Trinken gabs wie immer den legänderen "Jagdhaus-Spritz" und zum kosten  6 verschiedene selbst angesetzte Liköre.
Die Stimmung war so gut, dass alle bis nach 17 Uhr am Feuer gesessen sind und schöne Unterhaltungen geführt haben.....

Ich freu mich schon aufs nächste Wildes Kochen :-)









Donnerstag, 29. Mai 2014

Und das ist mein Bio Spueli. ...

Ihr habt sicher schon auf anderen Blogs und Webseiten über die Verarbeitung von Kastanien zu Waschmittel gelesen.  
 Das Problem ist -  Kastanien gibt's halt nur im Herbst ! Ich greife deswegen gern auf eine Pflanze zurück die den gleichen Effekt hat und das ganze Jahr !  über zu ernten ist: der Efeu!   
Efeu enthält wie die Kastanie oder das Seifenkraut den Inhaltsstoff  "Saponin"  Das ist der Seifenstoff der den Wascheffekt erzeugt.
So gehts:
Einfach die Blätter zerkleinern und mit möglichst heißem Wasser aufgießen.  Ein paar Tage stehen lassen. Immer mal wieder schütteln.

Wenn genug Schaum beim Schütteln entstanden ist, abseien.
  Normalerweise ist unser Bio-Spüli  nun gebrauchsfertig.

Mich hat allerdings die Konsistenz etwas gestört: Wie Wasser und deshalb sehr schwer zu dosieren.  Die Lösung:   ein pflanzliches Kaltbindemittel, das Guarkernmehl. Einfach nach Packungsangabe in das Spüli einrühren. Somit ist es für mich perfekt. Dieses Bio-Spüli stelle ich auch oft mit meinen Teilnehmern in meinen Kursen "Wilde Kräuter-wildes Kochen" her, jeder kann sich sein selbstgemachtes Spülmittel dann mit nach Hause nehmen.
Der gemeinsame Abwasch wird natürlich dann auch mit dem pflanzlichen Spülmittel getätigt und alle sind erstaunt welche Fettlösekraft darin steckt.
Probierts doch mal aus und berichtet  ♥ Grüße von Annett

Mittwoch, 21. Mai 2014

Vegan?

Sorry ich nicht.....zu groß ist die “Käse“ Versuchung..... ein gutes Stück Käse, ein bisschen Brot und ein Glas Rotwein.. Herz was willst Du mehr...

Trotzdem beschäftigt mich das Thema. 
Vegan ist im Moment in aller Munde : vegane Wochen bei uns in Bad Tölz, vegan im Radio ,vegan im Fernsehen und ich habe tatsächlich im Juli eine Kräuter Führung und zwar eine mit veganem Picknick! 
Warum auch nicht- ich bin immer neugierig auf neue Rezepte und immer offen für andere Ernährungs-Prinzipien.

Deswegen möchte ich euch heute auch ein veganes Kochbuch vorstellen:

"Vegan Regional Saisonal"  
von meiner Blogger Kollegin Lisa Pfleger  - Experiment Selbstversorgung (ihr kennt ja den Blog hoffentlich!?)  

Ich war sehr neugierig auf das Buch (bin ja grad selbst dabei ein Ebook-Kochbuch zu schreiben) und vor allem wollte ich mich vergewissern : sooo viele positive Rezessionen - unglaublich, da muß doch was dran sein....

Ja und gleich vorweg, ein wirklich  gelungenes Kochbuch hat Lisa da entworfen -  auch für mich als " nicht Veganer".  
Am besten  gefallen mir die "Universal Teige" , wie Lisa sie nennt, für  Nudeln Pizza, Quiche und Kuchen. 
Anfangs noch skeptisch  - Nudelteig ohne Ei ??-   hab ich dann gleich die Mohnnudeln nachgekocht bzw. zu einem herzaften Gericht mit Kraut umgewandelt. (Ich verstehe Kochbücher immer als Inspirations-Quelle   ;-) und halte mich selten an das Rezept  )
Super fix gegangen und auch GöGa  hat Sterne für den Teig vergeben.
Auch die Nussecken musste ich gleich testen obwohl ich um Mürbteig  immer einen großen Bogen gemacht habe. Schmecken super lecker! Die Zutaten hat man/frau im Haus.

Und mutig war ich auch: ich habe die vegane "Käse-Sosse" getestet, dass eigentlich eine einfache Mehlschwitze mit Wasser und Gewürzen ist. O.k. da greif ich doch lieber zum wirklichen Käse. Obwohl so schlecht hat sie gar nicht geschmeckt und gut zu wissen dass man trixen kann wenn mal kein Käse im Haus zum überbacken vorrätig ist :-)

 Das Buch ist schön gestaltet und macht somit wirklich Lust ein Rezept nach zu kochen.
Wer vegetarisch lebt kann hier und da ja Milchprodukte hinzufügen, wer "Allesesser" ist, würfelt halt noch ein bisserl Speck dazu.... Praktisch auch die Mengenangaben in Tasse und Löffel! So einfach kann backen sein....
  Lisa verwendet überwiegend typisches Gemüse das auch im kleinen Gemüsegarten oder sogar teilweise auf dem Balkon angebaut werden kann und auch die Wildkräuter (freu :-) ) werden nicht vergessen. Somit sind alle Rezepte auch für den "kleinen Geldbeutel" erschwinglich. 
Als nächstes stehen die "Pizza-Kartoffeln" auf meinem Plan - ich probiers vegan (gib also der veganen Käse-Soße nochmal eine Chance  ;-)  ) und GöGa bekommt seinen heiss geliebten Speck dazu.... 

Fazit: Tolles Kochbuch, echt! Einfache Küche, teilweise bekanntes aber auch viel neue, interessante Gerichte (ich sag nur "Reisebrot"  :-)  ).

Meine veganen Kursteilnehmer im Juli werden überrascht sein!

Viel Spaß beim Schmökern und schlemmen   

Mittwoch, 23. April 2014

Erdkammer - Sirup

Mein erster Versuch - ich wollte das schon immer mal ausprobieren.

Man nehme Spitzwegerichblätter, zerkleinere sie und fülle sie mit Rohrzucker in ein Glas, mischt gut durch und vergrabe es spatentief im Erdreich......Nach ca 2 Monaten die entstandene Flüssigkeit abseien und in ein sauberes Glas füllen. Im Kühlschrank aufbewaren.




Das wichtigste:  Die Stelle markieren! Sonst wirds etwas schwierig beim ausbuddeln  ;-)

Ich bin schon sehr gespannt. Durch die gleichmäsißge Erdwärme entsteht ein ganz schonend zubereiteter Sirup. Als Hustenmittel auch bei Kindern sehr beliebt. Schmeckt aber auch einfach so über Jogurt und Müsli.

Mittwoch, 16. April 2014

"Greane Spatzl"

übersetzt:  Grüne Spätzle   ;-)

Ein schnelles und satt machendes Rezept. Wir verwenden meist Bärlauch dazu, lässt sich aber mit jeden anderen essbaren Wildkräutern zubereiten.

Zutaten für 4 Personen als Beilage oder 2 Personen als Hauptgericht.

3 Eier
ca 375 ml Milch
1 1/2 Teelöffel Salz
2,5 EL Öl
2 Hand voll Bärlauch oder Wildkräutern (je mehr, desto greaner werns....)

Die Eier in eine Schüssel schlagen  und  bis 375 ml mit Milch aufgießen.
Salz und Öl dazugeben.
Den Bärlauch fein hacken und unter die Eimasse rühren. Dann das Mehl dazugeben. Am besten mit einem Schneebesen gut durch rühren. Der Teig soll nicht zu flüssig sein. Sonst noch ein bisschen Mehl dazu geben.
Wasser zum kochen bringen. Den Spatzl Teig in ein Loch-Sieb ( keine Ahnung ob man das so nennt, ich habs von meiner Schwiegermam geerbt....)
 füllen und mit dem Kochlöffel fleissig rühren... Die Spatzl sind fertig wenn sie an der Oberfläche schwimmen.
Wer mag kann sie mit Käse und Zwiebeln zu " greanen Kas Spatzeln" umwandeln.


Montag, 14. April 2014

Papier aus Pilzen

Wie angekündigt habe ich gestern aus Pilzen Papier hergestellt.
Verwendet habe ich dazu den "Birken-Porling"  Piptoporus betulinus.
Das ist ein Baumpilz der ausschließlich an Birken wächst. Entweder als Schwächeparasit oder/auch als Saprobiont, d.h.  er ist ein Folge-Zersetzer  (und räumt somit den Wald auf....;-) )
Man findet ihn meist im Winterhalbjahr. Aber auch jetzt habe ich ihn noch an einigen, gefallenen Birken entdeckt  Er ist recht leicht zu erkennen: Die Huthaut ist hellbraun und bei älteren Exemplaren oft eingerissen. Die Porenschicht ist cremeweiß.

Bekannt ist der Birkenporling durch Ötzi geworden. Der hatte ihn wohl als Reiseapotheke bei sich, denn diesem Baumporling werden antiseptische Wirkungen nachgesagt. So dient(e) er als Wundauflage, bei Magenbeschwerden und bei Hals- und Rachenentzündungen. Angeblich ist er im jungen Stadium auch essbar - ich bevorzuge da aber wirkliche Speisepilze.
Für die Herstellung des Papiers habe ich getrocknete Pilze verwendet. Allerdings müssen diese dann vorher eingeweicht werden.
Das Papier wird nicht weiß! Also für einen Geschäftsbrief wohl nicht so geeignet  ;-)
Aber für kleine Bastelarbeiten z.B. Karten finde ich das "Esspapier" recht hübsch und man kann es nach Lust und Laune verzieren und gestalten.

Ihr braucht:
Birkenporlinge (zur Not gehen auch Champignons vom Supermarkt)
Wasser
Mixer
ein feinmaschiges Gitter, am besten aufgespannt  (Fliegennetz / Bilderrahmen) oder ein Erdsieb
ein paar Haushalts-Tücher zum Wasser aufsaugen
etwas schweres zum Pressen
Moose, Gräser, Schnüre ect. zum Verzieren

So gehts:
die (eingeweichten) Pilze klein schneiden und mit Wasser im Mixer zu einer sämigen Suppe pürieren.
Mit einem Schöpflöffel den Brei auf dem Gitter verteilen und abtropfen lassen.
Dann zügig auf die Haushalts-Tücher stürzen. Wenn gewünscht verzieren.Ein weiteres Tuch darüber legen und dann mit einem Ziegelstein o.ähnl. einen Tag lang pressen.


Am nächsten Tag das Papier mitsamt den Tüchern zum trocknen aufhängen. Das Pilz-Papier löst sich erst wenn es ganz getrocknet ist vom Tuch ab! Erst schaut es fast dunkelbraun aus, hellt aber mit dem Trocknen ziemlich auf.



Da heute dass Wetter leider nicht so warm und sonnig ist, kann ich Euch die fertig gestalteten Papiere erst in den nächsten Tagen zeigen. Sie müssen gut durch trocknen sonst kann es zu Schimmelbildung kommen.

Viel Spaß beim Nachmachen    lg  Annett♥



Freitag, 4. April 2014

Mein Ebook - dazu brauch ich Euch!

Ich habe ja schon erwähnt dass ich mit meiner 10 min Technik nun endlich auch angefangen habe ein Ebook zu schreiben. Es wird ein kleines Wildkräuter-Kochbuch, angelehnt an meinen Workshop  "Wilde Kräuter-wildes Kochen"  werden, alle Rezepte schnell und einfach zuzubereiten ,plus viele Infos zu den Pflanzen.
Alle Rezepte sind von mir und meinen Kursteilnehmern auf Leib ;-) und Seele geprüft, einige sind neu hinzugekommen.
Aber ich würde mich freuen wenn hier ein paar Leser mal "Probe-Kochen" und mir Verbesserungen vorschlagen oder natürlich auch Kritik äußern.
Deswegen werde ich nun gelegentlich einige Rezepte hier posten und bitte um einen Kommentar von Euch.

Es geht los:

Mozzarella im Schinken-Bärlauch- Mantel

1 Blatt Bärlauch/pro Röllchen
1 Scheibe Serano- Schinken pro Röllchen
1 Mini-Mozzarella Kugel pro Röllchen  (alternativ ein ganzer Mozzarella in Stücke geschnitten)
Balsamico Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle
Zahnstocher (optional)

Den Bärlauch vorsichtig waschen, trocken tupfen  und mit einer Scheibe Serano-Schinken belegen. Die Mini-Mozarella Kugel am Anfang des Blattes legen und aufrollen.
Evtl. mit  Zahnstocher fixieren.
Auf einen Teller anrichten und mit Olivenöl und Balsamico Essig beträufeln und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.
Mit Tomatenscheiben und essbaren Blüten garnieren.
Dazu Baguette.
Tipp: Die Röllchen passen auch wunderbar als Beilage zu einem Grillgericht.