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Montag, 1. Dezember 2014

Vom Holz tragen...und der Gemütlichkeit....

Jetzt ist sie wieder da - die kalte, nebelige Zeit...... der Kachelofen wird wieder eingheizt.... anfangs einmal am Tag .... und bald heizt er durch....Ich mag sie gerne, diese Jahreszeit..... zur Ruhe kommen - denn wenn es schneit - ist die ruhige Zeit vorbei.....
Jetzt ist auch die Zeit, wo Holz immer aufgefüllt sein sollte  (ich erinnere mich grad an unser erstes Jahr hier.....)
In einer der wunderschönen Landlust/Freude/Stolz/GartenZeitungen ect. habe ich etwas entdeckt welches mir unglaublich praktisch erschien....   eine Filz"Matte" mit Henkeln.... stolze 59 Euronen..., denn so einen Holzkorb schleppen ist mir zu schwer... und mit meinen zarten Armen ;-) schaff ich net so viel Scheiterl zu tragen....

Doch - hab ich mir gedacht - so bin ich halt -   das geht auch einfacher und billiger:

Ein Baumwollsackerl aufschneiden und voilla----- das selbe in Grün..äh Baumwolle... vielleicht nicht ganz so lange haltbar - aber kostenlos.... (wer hat nicht solche Sackerl von der Apotheke oder so....??) Unseres hält nun schon das 2. Jahr... und für Vorrat ist gesorgt... Gute 6 bis 7 Scheiterl gehen nei, und dann hopp in den Korb damit... da bleibts dann bis der Korb wieder leer ist....und man muss nix verstauen....
Evtl. eine Idee für Euch..??.

Anbei no a paar Advents und Winterbilder.... habt alle einen geruhsamen Advent....








Die Überlebenskünstlerin ♥

Sonntag, 13. Juli 2014

Was für die Bastler unter Euch: selbstgemachte,Luft trocknende Modelliermasse

Ich möchte für meine kommenden Pilz-Workshops einige (nicht vergehende) Pilzmodelle herstellen. Könnte ich aus Ton und dann brennen - aber da müsste ich unzählige basteln um unseren Töpferofen wenigstens halb voll zu bekommen. Das ist unrentabel. Deswegen im Netz gesucht und gefunden:  Luft trocknende Knetmasse - natürlich selbst hergestellt. Und das ist ganz simple und funktioniert total gut:

Erstmal hier mein Versuchsobjekt  (Steinpilz) unten dann das Rezept!
Viel Spaß beim nach machen ♥
REZEPT:

1 Teil Mais-Stärke
2 Teile Natron
1 1/4 Teil Wasser
alle trockene Zutaten in einem Topf vermengen. Wasser zugeben. Mit einem Holz-Löffel rühren bis eine homogene Masse entsteht. vorsichtig erhitzen und immer rühren. Wenn es ein Teig wird auf ein Brett geben. VORSICHT HEISS!!! evtl. mit etwas Speisestärke bestäuben, abkühlen lassen und gut verkneten. VOILAA Fertisch. in einer Plastikdose bis zu 2 Tage aufbewahrbar, kleine Teile dauern ca. 2 Tage an der Luft (je nach Dicke) , man kann aber auch im Backofen trocknen, wird aber gelblich (ich hab nur an der Luft getrocknet) . bemalbar mit allen Farben - aber nicht zu nass!!! )

Mittwoch, 9. Juli 2014

Ich koche "grün"- ist doch logisch....

Nach bestandener Prüfung muss ich mich natürlich etwas belohnen... und für mich ist die grösste Belohnung ein neues Buch!
Also ab ins lieblings Buchgeschäft und stöbern...

Und natürlich wurde ich fündig:
Lisa Casali   Grün kochen (öko) logisch!






In diesem Kochbuch geht es um die Reste-Verwertung. Ich versuche ja immer so zu kochen, das keine Reste überbleiben und wenn schon dann wird was neues "erfunden"  - manchmal kommen da dann ganz kreative, leckere Sachen raus .
In diesem Buch gehts aber nicht um die Reste vom übrig gebliebenem Essen, nein hier gibts Rezepte mit Resten vom Gemüse, Obst und Co: also Schalen, Wurzeln!, Strünke und Käserinden...ect.

Auszug Klappentext:
"....gerade von Gemüse und Obst und Co lässt sich viel mehr verwenden als Gedacht. Das ist nicht nur nachhaltig sondern spart auch Geld.......die raffinierten Rezepte aus Schnittresten reichen vom schnellen Abendessen bis zum Pausensnack, vom Mitbringsel bis zum Sonntagsmenue für Schwiegereltern, von der Party bis zum Candle-Light Dinner"

Beim Durchblättern wurde ich gleich fündig:  Chips aus Kartoffelschalen?? oder karammelisierte Kartoffelschalen  an Balasamico?? lecker....
Karotten Tapenade aus Schalen ?? hört sich verdammt gut an....  oder vielleicht was  asiatisches:  gebratene Lauchzwiebel-Wurzelfäden !!??

Das erste Kapitel handelt vom grünen Einkaufen und Energiesparen, von Konservier-Möglichkeiten und richtigem Zubehör  (nicht unbedingt was neues....)
aber ich wurde doch stutzig:  schon mal in der Spülmaschine "gekocht" ?? Auch hier gibt es Rezept -Ideen! Ich habe ja keine - aber wer sich das Buch kauft und eine Spülmaschine hat, der möge mir bitte bitte berichten ob das funktioniert....

Ich wünsch Euch nun viel Spaß beim Schalen verwerten....(ich habe schon einen ganzen Beutel mit KarottenSchalen und Enden und Zucchini-Enden im Gefrierschrank - da mach ich am Sonntag zum Weltermeister-Grillen einen feinen Aufstrich. Aus was der besteht verrate ich natürlich erst hinterher  ;-)  )

♥Annett




Freitag, 27. Juni 2014

improvisierter Sonnen-Energie-Kräuter-Trocken-Schrank....

Ich bewundere ja immer diese Menschen, die sich Gedanken machen, etwas entwickeln und dann die Baupläne ins Netz setzen.... so auch im SV Forum: Ein klasse Bauplan für einen Solar-Trockenschrank...klickt mal rein...
Leider für mich zuuu aufwendig... ich bin eher faul....
Trotzdem wiederstrebt es mir, meine Kräuter und Blüten im Backofen zu trocknen.
Deswegen muss der Feuerplanet helfen.

So  habe ich mir ganz schnell (und stümperhaft) einen kleinen Solar-Trockenschrank gebastelt.

Stümperhaft deswegen, weil ich mich immer nach dem Motto von Bernhard (Gründer des 1. SV Forums) halte:   klein anfangen - bei Erfolg erweitern....also erstmal ausprobieren und dann Arbeit und Zeit investieren...

Man braucht:
Eine Weinkiste/Obstkiste
Fliegennetz
dunkles, luftdurchlässiges Tuch  (am besten so ein Pflanzenvlies)
Reissnägel

Mit dem Fliegengitter "Regale" mit Reissnägeln basteln
Vlies an der Vorderseite befestigen  (Dunkel zieht Wärme an)
Kräuter oder Blüten verteilen und zur Sonne stellen

Der Vorteil von meinem Mini-Trockner: Ich kann ihn immer da hin stellen wo die Sonne am intensivsten hinscheint und wenn es regnet dann kommt er ins Haus.

Im Moment trockne ich für Herbst-Kurse  alle mögliche Blüten ... für die Blüten-Bade-Sprudelkugeln  (was für ein schönes Wort  ;-) )
Bei Sonne dauert es ca. 2 Tage. Sonst ein bisserl länger...

Und übrigens... da ich Erfolg damit habe werde ich im kommenden Urlaub "erweitern"....das heißt schöne (schiebe) Einlagen vielleicht basteln... und noch eine zweite Kiste ausstatten....



Montag, 16. Juni 2014

Wilde Kräuter -wildes Kochen

Zum fünften mal hat der Workshop nun statt gefunden und war wie immer ein toller Erfolg....
Auf einer 2 Stündigen  Wanderung haben wir neben Pflanzen bestimmen und sammeln, für alle ein"Bio-Spüli" zum mit nach Hause nehmen angesetzt.
Am Ziel angekommen gabs für jeden einen Mini-Quiche mit wildem Dost und nach dieser kleinen Stärkung durften die Männer sich am Feuer machen üben - natürlich ohne Feuerzeug und Streichholz sondern mit dem Feuer stahl. Hat etwas gedauert  ;-) aber dafür war der Jubel um so größer als die ersten Flammen züngelten.
Gemeinsam zubereitet haben wir:
einen Blüten-Couscus Salat
Brennnessel-Karotten-Bratlinge
Wiesen Pesto mit Bucheckern
dazu haben wir ein "Wald-Brot"  (Dinkelbrot mit Baumblätter-Fülllung ) gebacken
und mit Giersch-Karottenbutter, bzw. Maiwipferl-Camenbert genossen
als Nachspeise gabs "beschwipste Holler-Kücherl"
Zum Trinken gabs wie immer den legänderen "Jagdhaus-Spritz" und zum kosten  6 verschiedene selbst angesetzte Liköre.
Die Stimmung war so gut, dass alle bis nach 17 Uhr am Feuer gesessen sind und schöne Unterhaltungen geführt haben.....

Ich freu mich schon aufs nächste Wildes Kochen :-)









Donnerstag, 29. Mai 2014

Und das ist mein Bio Spueli. ...

Ihr habt sicher schon auf anderen Blogs und Webseiten über die Verarbeitung von Kastanien zu Waschmittel gelesen.  
 Das Problem ist -  Kastanien gibt's halt nur im Herbst ! Ich greife deswegen gern auf eine Pflanze zurück die den gleichen Effekt hat und das ganze Jahr !  über zu ernten ist: der Efeu!   
Efeu enthält wie die Kastanie oder das Seifenkraut den Inhaltsstoff  "Saponin"  Das ist der Seifenstoff der den Wascheffekt erzeugt.
So gehts:
Einfach die Blätter zerkleinern und mit möglichst heißem Wasser aufgießen.  Ein paar Tage stehen lassen. Immer mal wieder schütteln.

Wenn genug Schaum beim Schütteln entstanden ist, abseien.
  Normalerweise ist unser Bio-Spüli  nun gebrauchsfertig.

Mich hat allerdings die Konsistenz etwas gestört: Wie Wasser und deshalb sehr schwer zu dosieren.  Die Lösung:   ein pflanzliches Kaltbindemittel, das Guarkernmehl. Einfach nach Packungsangabe in das Spüli einrühren. Somit ist es für mich perfekt. Dieses Bio-Spüli stelle ich auch oft mit meinen Teilnehmern in meinen Kursen "Wilde Kräuter-wildes Kochen" her, jeder kann sich sein selbstgemachtes Spülmittel dann mit nach Hause nehmen.
Der gemeinsame Abwasch wird natürlich dann auch mit dem pflanzlichen Spülmittel getätigt und alle sind erstaunt welche Fettlösekraft darin steckt.
Probierts doch mal aus und berichtet  ♥ Grüße von Annett

Mittwoch, 21. Mai 2014

Vegan?

Sorry ich nicht.....zu groß ist die “Käse“ Versuchung..... ein gutes Stück Käse, ein bisschen Brot und ein Glas Rotwein.. Herz was willst Du mehr...

Trotzdem beschäftigt mich das Thema. 
Vegan ist im Moment in aller Munde : vegane Wochen bei uns in Bad Tölz, vegan im Radio ,vegan im Fernsehen und ich habe tatsächlich im Juli eine Kräuter Führung und zwar eine mit veganem Picknick! 
Warum auch nicht- ich bin immer neugierig auf neue Rezepte und immer offen für andere Ernährungs-Prinzipien.

Deswegen möchte ich euch heute auch ein veganes Kochbuch vorstellen:

"Vegan Regional Saisonal"  
von meiner Blogger Kollegin Lisa Pfleger  - Experiment Selbstversorgung (ihr kennt ja den Blog hoffentlich!?)  

Ich war sehr neugierig auf das Buch (bin ja grad selbst dabei ein Ebook-Kochbuch zu schreiben) und vor allem wollte ich mich vergewissern : sooo viele positive Rezessionen - unglaublich, da muß doch was dran sein....

Ja und gleich vorweg, ein wirklich  gelungenes Kochbuch hat Lisa da entworfen -  auch für mich als " nicht Veganer".  
Am besten  gefallen mir die "Universal Teige" , wie Lisa sie nennt, für  Nudeln Pizza, Quiche und Kuchen. 
Anfangs noch skeptisch  - Nudelteig ohne Ei ??-   hab ich dann gleich die Mohnnudeln nachgekocht bzw. zu einem herzaften Gericht mit Kraut umgewandelt. (Ich verstehe Kochbücher immer als Inspirations-Quelle   ;-) und halte mich selten an das Rezept  )
Super fix gegangen und auch GöGa  hat Sterne für den Teig vergeben.
Auch die Nussecken musste ich gleich testen obwohl ich um Mürbteig  immer einen großen Bogen gemacht habe. Schmecken super lecker! Die Zutaten hat man/frau im Haus.

Und mutig war ich auch: ich habe die vegane "Käse-Sosse" getestet, dass eigentlich eine einfache Mehlschwitze mit Wasser und Gewürzen ist. O.k. da greif ich doch lieber zum wirklichen Käse. Obwohl so schlecht hat sie gar nicht geschmeckt und gut zu wissen dass man trixen kann wenn mal kein Käse im Haus zum überbacken vorrätig ist :-)

 Das Buch ist schön gestaltet und macht somit wirklich Lust ein Rezept nach zu kochen.
Wer vegetarisch lebt kann hier und da ja Milchprodukte hinzufügen, wer "Allesesser" ist, würfelt halt noch ein bisserl Speck dazu.... Praktisch auch die Mengenangaben in Tasse und Löffel! So einfach kann backen sein....
  Lisa verwendet überwiegend typisches Gemüse das auch im kleinen Gemüsegarten oder sogar teilweise auf dem Balkon angebaut werden kann und auch die Wildkräuter (freu :-) ) werden nicht vergessen. Somit sind alle Rezepte auch für den "kleinen Geldbeutel" erschwinglich. 
Als nächstes stehen die "Pizza-Kartoffeln" auf meinem Plan - ich probiers vegan (gib also der veganen Käse-Soße nochmal eine Chance  ;-)  ) und GöGa bekommt seinen heiss geliebten Speck dazu.... 

Fazit: Tolles Kochbuch, echt! Einfache Küche, teilweise bekanntes aber auch viel neue, interessante Gerichte (ich sag nur "Reisebrot"  :-)  ).

Meine veganen Kursteilnehmer im Juli werden überrascht sein!

Viel Spaß beim Schmökern und schlemmen   

Montag, 12. Mai 2014

Tintlings-Tinte...

sorry, schon wieder ein Post über "Faszination Pilz".... aber ich find es sooooooooo spannend was man mit Pilzen alles anstellen kann.

Ich hab nun z.B. Tinte hergestellt, schöne, duftende Tinte!  Stellt Euch vor Ihr gestaltet Eure nächsten Geburtstags-Einladungen ,  oder die  Herbst-Menue  Karten mit selbstgemachter Tinte aus Pilzen.... wenn da nicht alle große Augen machen....
Und dabei ist es ganz einfach:

Für die Tinte brauchen wir eine bestimmte Gattung, den "Tintling" wie sein Name ja schon verrät. Es gibt mehrere Arten, 2 findet man eigentlich sehr häufig bei uns.

Nummer 1
Der  Schopftintling   (Coprinus comatus) Quelle Wikipedia

Hier im Wiki sieht man schön wie nach und nach aus Pilz Tinte wird......

Aber ich gestehe:   den esse ich lieber   :-) (leckerli Pilz!!!)


Aber es gibt eine Variante, die nicht genießbar ist und trotzdem das gewünschte Ergebnis erzielt:

Nummer 2
Der Falten-Tintling  (Coprinus atramentarius)

Und so gehts:  Die Tintlinge herausdrehen und in ein Glasgefäß legen (Stiel nach unten) und dann einfach warten....... schaut nicht unbedingt lecker aus  (keine Angst, riecht überhaupt nicht) aber nach ein paar Tagen hat der Pilz ausgetintet und diese Tinte hat sich am Glasboden angesammelt. Jetzt absieben , bzw. auspressen  und bitte! unbedingt Handschuhe anziehen.... die Tinte färbt wie verrrückt.... 


In ein verschließbares Glas umfüllen und 1-2 Tropfen äth. Nelkenöl dazugeben. Das dient zur Haltbarmachung und kann natürlich auch mit Lavendelöl o. ä. ersetzt werden (alle äth. Öle wirken keimabtötend). Wer die Tinte dickflüssiger haben möchte muß Gummi arabicum zugeben. Ich habe meine nicht angedickt, es funktioniert auch so wunderbar....


Vielleicht auch eine Idee für Euren nächsten Liebes-Brief  ;-)      auf die Reaktion der/des  Angebetenen/m wäre ich sehr gespannt.....

Viel Spaß beim Ausprobieren.....

Freitag, 18. April 2014

Griechischer Bergtee

Auf dieses Kräutlein bin ich ganz besonders Stolz!
Hab ich es doch 2010 aus einem! einzigen! Samenkorn groß gezogen. (alle anderen Samen sind nicht aufgegangen)
Ich habe es gehegt und gepflegt und 2011 dann hier im Kräutergarten eingepflanzt:
So üppig schauts nun aus und auch der harte Winter kann ihn nichts anhaben.

Für was verwende ich griechischen Bergtee?  Diese Pflanze gehört zu den teuersten Teekräutern überhaupt! Er schmeck leicht nach Zimt und ich verwende ihn gerne als Erkältungstee (antibiotische und entzündungshemmende Eigenschaften.) Auf die Zubereitung achten:  mind. 10 min köcheln lassen, sonst ist der Geschmack eher fade... Man kann auch wunderbar eine Tinktur ansetzen - wenn die Grippewelle zuschlägt ist man damit gut gerüstet. Die Bergbauern in Griechenland trinken ihn auch gern zur Entspannung. Er soll sich auch positiv auf die Stimmung auswirken - wenn das keine gute Mischung ist ??!!

Dieses Jahr werde ich mir auch hier Stecklinge schneiden und ihn an mehreren Plätzen ansiedeln.
Von so einem tollen Kraut kann man doch nicht genug haben....





Mittwoch, 9. April 2014

Ankündigung für Montag

Schon mal vormerken?!
Am Sonntag werde ich mit einer lieben Kollegin für unsere
Pilz-Coach Ausbildung unsere "Hausaufgabe" vorbereiten:

Papier aus Pilzen!  

Wie das geht und wenn Ihr neugierig seid ob es funktioniert  - klickt doch am Montag mal rein.

Oder vielleicht möchtet Ihr mir ja auch weiterhin bei meinen Experimenten  als Waldfrau "folgen" - dann rechts auf abbonieren drücken
und nix versäumen.....  ♥Annett♥





Sonntag, 6. April 2014

Meine fabelhafte Pech Salbe


So eben gerührt: meine erste Pech-Salbe!
Gleich vorweg, ist klar dass man die Bäume nicht absichtlich verletzt sondern mit offenen Augen durch den Wald geht um nach Fichten oder Tannen zu schauen welche z. B. durch den Specht beschädigt worden sind. Dann auch nicht soviel abnehmen das der Baum wieder blutet, nur die oberste Schicht.
Deswegen dauert die Herstellung der Pechsalbe auch eine weile - dafür erfreut sie mit jahrerlanger Haltbarkeit und einem Feuerwerk an Duft bei der Herstellung. Sie wirkt wundheilend, desinfizierend (wie bei unseren großen Freunden) und wird als "Zug-Salbe" genutzt. Mein Geheimtipp: bei Lippenbläschen (Herpes labialis) wirkt sie bei mir Wunder
Durch Aktiv-Kohle (Kohlekompretten) kann man die entgiftende Wirkung noch erhöhen. Des weiteren verleiht die Kohle dann der Salbe ihre pechschwarze Farbe (für Lippenbläschen dann aber nicht mehr so geeignet ) Ich habe mich  für die ganz einfache Variante entschieden:


Fichtenharz und Bienenwachs ca. gleiche Menge
Olivenöl ca die doppelte Menge
Öl mit Harz vorsichtig erhitzen und schmelzen lassen (auf Stövchen mit Kerze!!)
immer wieder umrühren. Wenn das Harz geschmolzen ist, durch ein Mulltuch abseien um Rindenstücke ect. zu entfernen. Nochmals erwärmen und Bienenwachs auflösen. Abfüllen, abkühlen lassen.

Tipp: am besten in einem alten Email Topf schmelzen, nicht im Becherglas, da das ganze ein ziemlich klebrige Angelegenheit ist und sehr schwer zu entfernen ist. Ich habe jetzt einen extra "Pech-Salben-Kochtopf" den ich immer wieder verwenden werde.
Viel Spaß beim nach "rühren".......

Montag, 31. März 2014

Der kleine Trick der mich unmögliches möglich machen lässt...

... den wollte ich Euch ja noch verraten...
Hier ist er:

 Mein neuer Freund der Küchenwecker!
Ich habe schon berichtet, dass ich seit November ziemlich lustlos und ausgepowert war.... Aber doch sooooviel Ideen im Kopf habe. Aber alles erschien mir zu schwierig, zu aufwendig und überhaupt. Dann bin ich im Netz auf den Tipp mit dem Küchenwecker gestolpert und dachte mir "ein Versuch ist es wert"
Das System ist ganz simpel: 10 min einstellen und dann konzentriert an einem Projekt arbeiten - wenns klingelt aufhören! Sofort! und dann was anderes machen (bisschen Lesen, Internet ect.)
Damit alles reibungslos klappt sollte alles für das Projekt vorbereitet sein.
Da hats ja bei mir schon gescheitert, deswegen habe ich die ersten 10 min pro Projekt fürs Vorbereiten genutzt. Z. b. Papier, Stifte und Foto für den Portrait-Auftrag bereit gelegt, sämtliche Quittungen für die Steuererklärungen zusammengesucht und so fort.
Allein das hat mich schon sehr ermutigt.
Ja und dann habe ich jeden Tag mind. 1 x 10 min mit meinem Küchenwecker-Freund gearbeitet, machmal auch mehrmals hintereinander und manchmal sogar schon in der Früh, Mittag und nochmal am Abend - aber mind. einmal pro Tag 10 min.
Manche werden das belächeln  (sowie mein GöGa) aber für mich war es die Rettung! Plötzlich hat sich was getan, plötzlich war das ständig vor mir herschieben vorbei, plötzlich war das Portrait fertig, die Steuererklärung beim Finanzamt, die Vorratskammer aufgeräumt und die Stecken für unsere Benjeshecke gesammelt und befestigt. Plötzlich freue ich mich über meine vielen Ideen und an deren Umsetzung.
Jetzt nehme ich gerne wieder weitere Portrait Aufträge an, habe endlich mit meinem ersten Ebook! begonnen und wie ihr merkt: ich blogge wieder.
Neben mir tickt gerade mein Freund, gleich wirds klingeln - aber da ich gerade" im Fluss bin", schreibe ich den Post natürlich jetzt fertig  ;-)
Oft überschreite ich nun auch die 10 min. Wenn ich Lust habe. Wenn nicht macht auch nichts, meine "Pflicht" habe ich mit 1 x 10 min getan. Natürlich arbeite ich auch nicht jeden Tag an jedem! Projekt - welche halt anstehen und die manchmal einen Termin haben werden dann vorgezogen.
Gerade habe ich erfahren daß ich am kommenden Samstag eine Kräuterwanderung übernehmen muß. Zuerst Panik: "o Gott, so schnell alles planen und vorbereiten" . Aber stopp:  nach diesem Post hier lese ich erstmal ein paar Seiten zur Entspannung, dann stell ich 10 min auf dem Küchenwecker-Freund ein und lege los. Heut Abend dann noch einmal und spätestens am Mittwoch ist alles fix und fertig vorbereitet und geplant

Vielleicht könnt ihr diesen Tipp gerade auch gut gebrauchen  - lasst es mich wissen.
Und wie kommt Ihr in "die Gänge" wenn gar nichts mehr geht???
lg Annett

Sonntag, 30. März 2014

Mein Hexenkessel

Ich koch ja nach wie vor immer noch am liebsten im Freien. Letztes Jahr habe ich mir dann (zu meinen zahlreichen anderen Outdoorkoch-Utensilien ) meinen "Hexen-Kessel" zugelegt. Der ist der Hammer! Eine kleine Menge Holz - egal welches - wir sammeln halt immer im Wald - reicht schon aus um in kürzester Zeit ein wahnsinns Feuer zu entfachen. Mit dabei war ein grosser Topf in dem es sich prima auch auf Vorrat kochen lässt. Meist benütze ich aber meine Eisen-Pfanne (war nicht dabei, passt aber super drauf).
Ich denke das ganze funktioniert ähnlich wie ein Rocket-Stove. Der Vorteil meiner "Hexenküche" : Sie ist portabel! Überall wo ich sie brauch, stell ich sie hin.... Vor allem bei meinen  "Wilde Kräuter-Wildes Kochen" Workshops ist sie unersetzlich. Besonders wenn Plan B eintritt  (= strömender Regen) Dann wird sie einfach in die Garage gestellt und voilla - Lagerfeuer-Feeling perfekt....



Mittwoch, 26. September 2012

Es blubbert...

die ersten Bläschen lassen sich sehen, die Flüssigkeit trübt ein, es riecht angenehm säuerlich, leicht nach Hefe.
Ich denke ich warte noch bis Freitag ab und starte dann den Vorteig.

Samstag, 22. September 2012

Wilde Hefe aus Kräutern - ein Versuch

Ich habe im SV Forum diesen Beitrag hier verfolgt  - das find ich ja genial! Irgendwie kommt mir das so einfach vor... Hefe aus Honig, Quellwasser und Kräutern herstellen. Aber der Versuch ist leicht durchfürbar und kostet nix, da alles vorrätig.
Laut dem Bericht im SV Forum  habe ich die Menge für mich geteilt, d.h.
250 ml Quellwasser
1/2 Tl Bio-Honig
ca 1/2 Hand Kräuter (bei mir überwiegend Schafgarbe und Giersch)

So, jetzt steht das alles hier und ich werde beobachten und berichten - wenn das was wird, das wäre klasse! Brot mit eigen hergestellter Kräuter-Hefe....

Mittwoch, 7. März 2012

Und weils so spaß macht.....

nochmal ein Brot aus dem Dutch Oven



Das besondere daran:
ich habe nun mal ein Brot nach der "no knead" Methode gemacht.
wow - ein Brot ohne Arbeit und ohne Strom, besser gehts ja nicht....
(mein) Rezept für den 3 l Dutch:
400g Weizenmehl
200g Roggenmehl
480 ml Wasser
1,5 Tl Salz
3/4 TL   Trockenhefe
Brotgewürz
Kernemix

Die trockenen Zutaten vermengen und mit Wasser aufgießen, gut durchrühren.
mind. 18 h abgedeckt stehen lassen (das ist der Trick)
dann
auf einer bemelten Fläche den Klops öfters falten und ab in den Dutch
Backzeit ca.1,5- 2 h   (im Dutch Oven)

Mittwoch, 22. Februar 2012

Kochen, backen, schmoren, braten....alles ohne Strom! ein geniales Teil, dieser Dutch Oven!!!

Seit letzten Sommer hat mich ja das Outdoorkochen in den Bann gezogen. (Ich gebe zu, bei diesem eisigen Winter habe ich es dann aber doch etwas vernachlässigt.)

Durch ein Buch bin ich auf die Beschreibung des Dutch Oven gekommen. Für mich war das immer ein rieeeeesen Topf, der eine Menge Geld kostet.
Iss aber nicht so: diese Eisentöpfe gibts inzwischen in allen Größen (sogar ein 0,7 L !!) und auch in erschwinglichen Preisen.
Ich hab ja meinen Gulasch -Kessel, den ich auch fleissig benütze. Aber dieser Dutch Oven hat mich gereizt - in dem kann man nämlich auch backen!
Irgendwann habe ich mich dann im Forum des Grillsportvereins wieder gefunden. Dort gibt es einen eigenen Fachbereich nur um den Dutch Oven. Hier kann man nachlesen (mit Bildern) was alles im DO möglich ist: Ob Braten, Gulasch, Eintopf, Kuchen, Brot oder Dessert.... Ich habe alle ! Forumsbeiträge gelesen und nach den ersten 20 war mir klar: Dieses Teil brauche ich.
Und dann war er schon da :

Gerade richtige Größe für 2 Personen. Heiß ausspülen (diesen Topf muß man nicht einbrennen) und einölen  dann gings los....

Zur Einweihung habe ich einen Hackbraten mit Kartoffel-Paprika Gemüse "gekocht"

Am nächsten Tag gabs Kuchen.....

Und dann (das war mir am wichtigsten) gabs Brot...




Inzwischen stand noch Kartoffelgratin und Fisch auf dem Speiseplan.
Alle Gerichte haben sofort geklappt, super geschmeckt und sind von der Zubereitungszeit nur minimal abgewichen.
Klar, ein bisser mehr Arbeit mit Anheizen und so, aber es macht einfach nichts mehr Spaß, als im Freien zu kochen.
Die Briketts möchte ich so bald wie möglich durch normale Holzglut ersetzen. Teilweise habe ich das schon (Kachelofen) . Weiterer Vorteil: mit etwas Geschick kann man sich einen Aufsatz für den Topf basteln, und während im Topf alles schön vor sich hin brodelt, kann man obendrauf auch noch grillen.
Die Reinigung ist ganz einfach : Kein ! Spülmittel nur mit kochendem Wasser auswischen. Bisher ist noch nichts angepappt und auch der Kuchen schmeckte nicht nach Hackbraten.

Allein dadurch , daß man mal wieder dem Stromanbieter ein Schnippchen schlagen kann und das es einfach Spaß macht, hat sich der Kauf dieses Topfes total gelohnt!



Samstag, 21. Januar 2012

(Mein Blog pflanzt einen Baum) und Buchtipps zum Thema Wald

Da wir ja direkt am Wald wohnen und auch in meiner Kräuterpädagogen-Ausbildung das Thema Wald mit Ökologie eingehend behandelt wird, liegt es nahe, daß ich mich mit diesem Thema näher auseinandersetzen möchte. Wälder liefern nicht nur den wertvollen Rohstoff Holz, sondern sind auch Lebensraum für unzählige Tier-, Pilz- und Pflanzenarten. Der dauerhafte Schutz und Erhalt dieser lebendigen Vielfalt muß ein wichtiges Ziel für uns werden, schließlich sind auch wir Menschen auf intakte Wald-Ökosysteme angewiesen.

Nach Internetrecherche bin ich auf die Seite von Peter Wohlleben gestoßen. Ein großartiger Mann und hat auch großartige Bücher zum Thema Wald geschrieben.
Zwei, die ich inzwischen gelesen habe, bzw. gerade (und immer wieder )lese sind


Bäume verstehen: Was uns Bäume erzählen, wie wir sie naturgemäß pflegen

und

Wald ohne Hüter: Im Würgegriff von Jagdinteressen und Forstwirtschaft. Ein Förster erzählt


Beide Bücher erzählen in unterhaltsamer und informativer Weise über unseren Wald - wie so ein Baum "tickt", wie man an dem Zustand der Blätter oder der Rinde erkennt, wie es ihm geht. Wer ihm hilft und wer ihm schadet. Es geht über die "Jagdlust" und was sich so alles "Forstwirtschaft" nennt....
Selten habe ich so viel Information schnell aufgenommen und vor allem verstanden und stehe jetzt meinen Bäumen ganz anders gegegenüber!


Und huete hat mein  Blog einen Baum gepflanzt! Und zwar eine Eiche.
 Macht auch mit....
Da mir Chaosgarten die Info zwecks Robinie gegeben hat, habe ich die Aktion wieder zurückgenommen - wir sollten unsere heimischen Bäume erhalten!

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Unser neues "Schätzchen"

Eine eigene Werkstatt ist toll - aber nicht zum Arbeiten geeignet wenn es an die 5 Grad Grenze geht...
Für die zukünftigen Töpferkurse (und auch um unserer Annehmlichkeit) brauchen wir einen Werkstatt-Ofen.
 Im Internet geguckt, in den Zeitungen, aber das meiste ziemlich teuer.
Jetzt haben wir durch "einfach mal jemanden fragen" ein kleines Schätzchen für ganz wenige Euros erstanden. Nur ein Schamottstein ist gebrochen, den kann man aber einfach reparieren. Und somit hat sich  wieder ein Puzzle-Teil im "neuen Leben" eingefügt.
Ich finde vor allem interessant, das man oft vor lauter Internet und anderen Medien ganz vergißt, einfach den Mund aufzumachen und im Kollegen/Freundes/Bekanntenkreis o.ä. sein Anliegen zu äußern. Da gehts oft viel schneller und einfacher.

Montag, 10. Oktober 2011

Ende und Neuanfang

Mein Blog "Die Kräuter-Sucherin" werde ich nun schließen - die Zeit für diesen ausführlichen Blog habe ich im Moment nicht mehr.
Geplant ist ein "Kräuter- und Kreativwerkstatt" Blog, in dem überwiegend meine Kursangebote in Kunst und Kräuterwanderungen/Seminare angeboten werden.

Dieser ist im Moment noch  in Arbeit und wird im Winter fertig gestellt. Wer neugierig ist, kann hier schon mal reinschnuppern. (Viel gibts aber noch nicht zu sehen)
http://kraeuter-und-kreativwerkstatt.blogspot.com/

Die Leser der Kräutersucherin mögen mir verzeihen und finden evtl. am neuen Blog auch Interesse.