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Montag, 1. Dezember 2014

Vom Holz tragen...und der Gemütlichkeit....

Jetzt ist sie wieder da - die kalte, nebelige Zeit...... der Kachelofen wird wieder eingheizt.... anfangs einmal am Tag .... und bald heizt er durch....Ich mag sie gerne, diese Jahreszeit..... zur Ruhe kommen - denn wenn es schneit - ist die ruhige Zeit vorbei.....
Jetzt ist auch die Zeit, wo Holz immer aufgefüllt sein sollte  (ich erinnere mich grad an unser erstes Jahr hier.....)
In einer der wunderschönen Landlust/Freude/Stolz/GartenZeitungen ect. habe ich etwas entdeckt welches mir unglaublich praktisch erschien....   eine Filz"Matte" mit Henkeln.... stolze 59 Euronen..., denn so einen Holzkorb schleppen ist mir zu schwer... und mit meinen zarten Armen ;-) schaff ich net so viel Scheiterl zu tragen....

Doch - hab ich mir gedacht - so bin ich halt -   das geht auch einfacher und billiger:

Ein Baumwollsackerl aufschneiden und voilla----- das selbe in Grün..äh Baumwolle... vielleicht nicht ganz so lange haltbar - aber kostenlos.... (wer hat nicht solche Sackerl von der Apotheke oder so....??) Unseres hält nun schon das 2. Jahr... und für Vorrat ist gesorgt... Gute 6 bis 7 Scheiterl gehen nei, und dann hopp in den Korb damit... da bleibts dann bis der Korb wieder leer ist....und man muss nix verstauen....
Evtl. eine Idee für Euch..??.

Anbei no a paar Advents und Winterbilder.... habt alle einen geruhsamen Advent....








Die Überlebenskünstlerin ♥

Sonntag, 13. Juli 2014

Was für die Bastler unter Euch: selbstgemachte,Luft trocknende Modelliermasse

Ich möchte für meine kommenden Pilz-Workshops einige (nicht vergehende) Pilzmodelle herstellen. Könnte ich aus Ton und dann brennen - aber da müsste ich unzählige basteln um unseren Töpferofen wenigstens halb voll zu bekommen. Das ist unrentabel. Deswegen im Netz gesucht und gefunden:  Luft trocknende Knetmasse - natürlich selbst hergestellt. Und das ist ganz simple und funktioniert total gut:

Erstmal hier mein Versuchsobjekt  (Steinpilz) unten dann das Rezept!
Viel Spaß beim nach machen ♥
REZEPT:

1 Teil Mais-Stärke
2 Teile Natron
1 1/4 Teil Wasser
alle trockene Zutaten in einem Topf vermengen. Wasser zugeben. Mit einem Holz-Löffel rühren bis eine homogene Masse entsteht. vorsichtig erhitzen und immer rühren. Wenn es ein Teig wird auf ein Brett geben. VORSICHT HEISS!!! evtl. mit etwas Speisestärke bestäuben, abkühlen lassen und gut verkneten. VOILAA Fertisch. in einer Plastikdose bis zu 2 Tage aufbewahrbar, kleine Teile dauern ca. 2 Tage an der Luft (je nach Dicke) , man kann aber auch im Backofen trocknen, wird aber gelblich (ich hab nur an der Luft getrocknet) . bemalbar mit allen Farben - aber nicht zu nass!!! )

Mittwoch, 9. Juli 2014

Ich koche "grün"- ist doch logisch....

Nach bestandener Prüfung muss ich mich natürlich etwas belohnen... und für mich ist die grösste Belohnung ein neues Buch!
Also ab ins lieblings Buchgeschäft und stöbern...

Und natürlich wurde ich fündig:
Lisa Casali   Grün kochen (öko) logisch!






In diesem Kochbuch geht es um die Reste-Verwertung. Ich versuche ja immer so zu kochen, das keine Reste überbleiben und wenn schon dann wird was neues "erfunden"  - manchmal kommen da dann ganz kreative, leckere Sachen raus .
In diesem Buch gehts aber nicht um die Reste vom übrig gebliebenem Essen, nein hier gibts Rezepte mit Resten vom Gemüse, Obst und Co: also Schalen, Wurzeln!, Strünke und Käserinden...ect.

Auszug Klappentext:
"....gerade von Gemüse und Obst und Co lässt sich viel mehr verwenden als Gedacht. Das ist nicht nur nachhaltig sondern spart auch Geld.......die raffinierten Rezepte aus Schnittresten reichen vom schnellen Abendessen bis zum Pausensnack, vom Mitbringsel bis zum Sonntagsmenue für Schwiegereltern, von der Party bis zum Candle-Light Dinner"

Beim Durchblättern wurde ich gleich fündig:  Chips aus Kartoffelschalen?? oder karammelisierte Kartoffelschalen  an Balasamico?? lecker....
Karotten Tapenade aus Schalen ?? hört sich verdammt gut an....  oder vielleicht was  asiatisches:  gebratene Lauchzwiebel-Wurzelfäden !!??

Das erste Kapitel handelt vom grünen Einkaufen und Energiesparen, von Konservier-Möglichkeiten und richtigem Zubehör  (nicht unbedingt was neues....)
aber ich wurde doch stutzig:  schon mal in der Spülmaschine "gekocht" ?? Auch hier gibt es Rezept -Ideen! Ich habe ja keine - aber wer sich das Buch kauft und eine Spülmaschine hat, der möge mir bitte bitte berichten ob das funktioniert....

Ich wünsch Euch nun viel Spaß beim Schalen verwerten....(ich habe schon einen ganzen Beutel mit KarottenSchalen und Enden und Zucchini-Enden im Gefrierschrank - da mach ich am Sonntag zum Weltermeister-Grillen einen feinen Aufstrich. Aus was der besteht verrate ich natürlich erst hinterher  ;-)  )

♥Annett




Freitag, 27. Juni 2014

improvisierter Sonnen-Energie-Kräuter-Trocken-Schrank....

Ich bewundere ja immer diese Menschen, die sich Gedanken machen, etwas entwickeln und dann die Baupläne ins Netz setzen.... so auch im SV Forum: Ein klasse Bauplan für einen Solar-Trockenschrank...klickt mal rein...
Leider für mich zuuu aufwendig... ich bin eher faul....
Trotzdem wiederstrebt es mir, meine Kräuter und Blüten im Backofen zu trocknen.
Deswegen muss der Feuerplanet helfen.

So  habe ich mir ganz schnell (und stümperhaft) einen kleinen Solar-Trockenschrank gebastelt.

Stümperhaft deswegen, weil ich mich immer nach dem Motto von Bernhard (Gründer des 1. SV Forums) halte:   klein anfangen - bei Erfolg erweitern....also erstmal ausprobieren und dann Arbeit und Zeit investieren...

Man braucht:
Eine Weinkiste/Obstkiste
Fliegennetz
dunkles, luftdurchlässiges Tuch  (am besten so ein Pflanzenvlies)
Reissnägel

Mit dem Fliegengitter "Regale" mit Reissnägeln basteln
Vlies an der Vorderseite befestigen  (Dunkel zieht Wärme an)
Kräuter oder Blüten verteilen und zur Sonne stellen

Der Vorteil von meinem Mini-Trockner: Ich kann ihn immer da hin stellen wo die Sonne am intensivsten hinscheint und wenn es regnet dann kommt er ins Haus.

Im Moment trockne ich für Herbst-Kurse  alle mögliche Blüten ... für die Blüten-Bade-Sprudelkugeln  (was für ein schönes Wort  ;-) )
Bei Sonne dauert es ca. 2 Tage. Sonst ein bisserl länger...

Und übrigens... da ich Erfolg damit habe werde ich im kommenden Urlaub "erweitern"....das heißt schöne (schiebe) Einlagen vielleicht basteln... und noch eine zweite Kiste ausstatten....



Donnerstag, 29. Mai 2014

Und das ist mein Bio Spueli. ...

Ihr habt sicher schon auf anderen Blogs und Webseiten über die Verarbeitung von Kastanien zu Waschmittel gelesen.  
 Das Problem ist -  Kastanien gibt's halt nur im Herbst ! Ich greife deswegen gern auf eine Pflanze zurück die den gleichen Effekt hat und das ganze Jahr !  über zu ernten ist: der Efeu!   
Efeu enthält wie die Kastanie oder das Seifenkraut den Inhaltsstoff  "Saponin"  Das ist der Seifenstoff der den Wascheffekt erzeugt.
So gehts:
Einfach die Blätter zerkleinern und mit möglichst heißem Wasser aufgießen.  Ein paar Tage stehen lassen. Immer mal wieder schütteln.

Wenn genug Schaum beim Schütteln entstanden ist, abseien.
  Normalerweise ist unser Bio-Spüli  nun gebrauchsfertig.

Mich hat allerdings die Konsistenz etwas gestört: Wie Wasser und deshalb sehr schwer zu dosieren.  Die Lösung:   ein pflanzliches Kaltbindemittel, das Guarkernmehl. Einfach nach Packungsangabe in das Spüli einrühren. Somit ist es für mich perfekt. Dieses Bio-Spüli stelle ich auch oft mit meinen Teilnehmern in meinen Kursen "Wilde Kräuter-wildes Kochen" her, jeder kann sich sein selbstgemachtes Spülmittel dann mit nach Hause nehmen.
Der gemeinsame Abwasch wird natürlich dann auch mit dem pflanzlichen Spülmittel getätigt und alle sind erstaunt welche Fettlösekraft darin steckt.
Probierts doch mal aus und berichtet  ♥ Grüße von Annett

Mittwoch, 21. Mai 2014

Vegan?

Sorry ich nicht.....zu groß ist die “Käse“ Versuchung..... ein gutes Stück Käse, ein bisschen Brot und ein Glas Rotwein.. Herz was willst Du mehr...

Trotzdem beschäftigt mich das Thema. 
Vegan ist im Moment in aller Munde : vegane Wochen bei uns in Bad Tölz, vegan im Radio ,vegan im Fernsehen und ich habe tatsächlich im Juli eine Kräuter Führung und zwar eine mit veganem Picknick! 
Warum auch nicht- ich bin immer neugierig auf neue Rezepte und immer offen für andere Ernährungs-Prinzipien.

Deswegen möchte ich euch heute auch ein veganes Kochbuch vorstellen:

"Vegan Regional Saisonal"  
von meiner Blogger Kollegin Lisa Pfleger  - Experiment Selbstversorgung (ihr kennt ja den Blog hoffentlich!?)  

Ich war sehr neugierig auf das Buch (bin ja grad selbst dabei ein Ebook-Kochbuch zu schreiben) und vor allem wollte ich mich vergewissern : sooo viele positive Rezessionen - unglaublich, da muß doch was dran sein....

Ja und gleich vorweg, ein wirklich  gelungenes Kochbuch hat Lisa da entworfen -  auch für mich als " nicht Veganer".  
Am besten  gefallen mir die "Universal Teige" , wie Lisa sie nennt, für  Nudeln Pizza, Quiche und Kuchen. 
Anfangs noch skeptisch  - Nudelteig ohne Ei ??-   hab ich dann gleich die Mohnnudeln nachgekocht bzw. zu einem herzaften Gericht mit Kraut umgewandelt. (Ich verstehe Kochbücher immer als Inspirations-Quelle   ;-) und halte mich selten an das Rezept  )
Super fix gegangen und auch GöGa  hat Sterne für den Teig vergeben.
Auch die Nussecken musste ich gleich testen obwohl ich um Mürbteig  immer einen großen Bogen gemacht habe. Schmecken super lecker! Die Zutaten hat man/frau im Haus.

Und mutig war ich auch: ich habe die vegane "Käse-Sosse" getestet, dass eigentlich eine einfache Mehlschwitze mit Wasser und Gewürzen ist. O.k. da greif ich doch lieber zum wirklichen Käse. Obwohl so schlecht hat sie gar nicht geschmeckt und gut zu wissen dass man trixen kann wenn mal kein Käse im Haus zum überbacken vorrätig ist :-)

 Das Buch ist schön gestaltet und macht somit wirklich Lust ein Rezept nach zu kochen.
Wer vegetarisch lebt kann hier und da ja Milchprodukte hinzufügen, wer "Allesesser" ist, würfelt halt noch ein bisserl Speck dazu.... Praktisch auch die Mengenangaben in Tasse und Löffel! So einfach kann backen sein....
  Lisa verwendet überwiegend typisches Gemüse das auch im kleinen Gemüsegarten oder sogar teilweise auf dem Balkon angebaut werden kann und auch die Wildkräuter (freu :-) ) werden nicht vergessen. Somit sind alle Rezepte auch für den "kleinen Geldbeutel" erschwinglich. 
Als nächstes stehen die "Pizza-Kartoffeln" auf meinem Plan - ich probiers vegan (gib also der veganen Käse-Soße nochmal eine Chance  ;-)  ) und GöGa bekommt seinen heiss geliebten Speck dazu.... 

Fazit: Tolles Kochbuch, echt! Einfache Küche, teilweise bekanntes aber auch viel neue, interessante Gerichte (ich sag nur "Reisebrot"  :-)  ).

Meine veganen Kursteilnehmer im Juli werden überrascht sein!

Viel Spaß beim Schmökern und schlemmen   

Montag, 12. Mai 2014

Tintlings-Tinte...

sorry, schon wieder ein Post über "Faszination Pilz".... aber ich find es sooooooooo spannend was man mit Pilzen alles anstellen kann.

Ich hab nun z.B. Tinte hergestellt, schöne, duftende Tinte!  Stellt Euch vor Ihr gestaltet Eure nächsten Geburtstags-Einladungen ,  oder die  Herbst-Menue  Karten mit selbstgemachter Tinte aus Pilzen.... wenn da nicht alle große Augen machen....
Und dabei ist es ganz einfach:

Für die Tinte brauchen wir eine bestimmte Gattung, den "Tintling" wie sein Name ja schon verrät. Es gibt mehrere Arten, 2 findet man eigentlich sehr häufig bei uns.

Nummer 1
Der  Schopftintling   (Coprinus comatus) Quelle Wikipedia

Hier im Wiki sieht man schön wie nach und nach aus Pilz Tinte wird......

Aber ich gestehe:   den esse ich lieber   :-) (leckerli Pilz!!!)


Aber es gibt eine Variante, die nicht genießbar ist und trotzdem das gewünschte Ergebnis erzielt:

Nummer 2
Der Falten-Tintling  (Coprinus atramentarius)

Und so gehts:  Die Tintlinge herausdrehen und in ein Glasgefäß legen (Stiel nach unten) und dann einfach warten....... schaut nicht unbedingt lecker aus  (keine Angst, riecht überhaupt nicht) aber nach ein paar Tagen hat der Pilz ausgetintet und diese Tinte hat sich am Glasboden angesammelt. Jetzt absieben , bzw. auspressen  und bitte! unbedingt Handschuhe anziehen.... die Tinte färbt wie verrrückt.... 


In ein verschließbares Glas umfüllen und 1-2 Tropfen äth. Nelkenöl dazugeben. Das dient zur Haltbarmachung und kann natürlich auch mit Lavendelöl o. ä. ersetzt werden (alle äth. Öle wirken keimabtötend). Wer die Tinte dickflüssiger haben möchte muß Gummi arabicum zugeben. Ich habe meine nicht angedickt, es funktioniert auch so wunderbar....


Vielleicht auch eine Idee für Euren nächsten Liebes-Brief  ;-)      auf die Reaktion der/des  Angebetenen/m wäre ich sehr gespannt.....

Viel Spaß beim Ausprobieren.....

Samstag, 12. April 2014

Aus eins mach viel

Nach und nach haben wir nun endlich die verwilderten Beete frei gelegt.
Aber die Bepflanzung gestaltete sich als schwierig.  Ums Häuserl herum ist aller schwerster Lehmboden. .. 2012 haben wir zu Anfang überwiegend  Kartoffeln und Topinambur gesetzt. Eher nur zu Bodenlockerung, ohne große Ernte-Absicht. (Es war trotzdem viel zu viel..... :-)   )  Ausserdem haben wir im Frühjahr fleißig Kompost eingeharkt. 
Es hat geklappt. Dieses Jahr ist der Boden schön locker und ich erwarte bessere Erträge bei Zucchini und Co.... 
Das nächste freigelegte  Beet ist schon mit Topis bestückt - ich hoffe sie machen ihre Arbeit wieder so gut bis nächstes Frühjahr  ;-) 

Um leere Fläche schnell zu füllen habe ich 2012 begonnen die schon dagewesenen Kräuterstauden zu teilen bzw. habe fleissig Stecklinge geschnitten. Auch das hat sich bewährt. So bekommt man schnell  zu einem ansehnlichen Kräutergarten ohne viel Geld auszugeben. 

Sonntag, 30. März 2014

Mein Hexenkessel

Ich koch ja nach wie vor immer noch am liebsten im Freien. Letztes Jahr habe ich mir dann (zu meinen zahlreichen anderen Outdoorkoch-Utensilien ) meinen "Hexen-Kessel" zugelegt. Der ist der Hammer! Eine kleine Menge Holz - egal welches - wir sammeln halt immer im Wald - reicht schon aus um in kürzester Zeit ein wahnsinns Feuer zu entfachen. Mit dabei war ein grosser Topf in dem es sich prima auch auf Vorrat kochen lässt. Meist benütze ich aber meine Eisen-Pfanne (war nicht dabei, passt aber super drauf).
Ich denke das ganze funktioniert ähnlich wie ein Rocket-Stove. Der Vorteil meiner "Hexenküche" : Sie ist portabel! Überall wo ich sie brauch, stell ich sie hin.... Vor allem bei meinen  "Wilde Kräuter-Wildes Kochen" Workshops ist sie unersetzlich. Besonders wenn Plan B eintritt  (= strömender Regen) Dann wird sie einfach in die Garage gestellt und voilla - Lagerfeuer-Feeling perfekt....



Samstag, 22. September 2012

Wilde Hefe aus Kräutern - ein Versuch

Ich habe im SV Forum diesen Beitrag hier verfolgt  - das find ich ja genial! Irgendwie kommt mir das so einfach vor... Hefe aus Honig, Quellwasser und Kräutern herstellen. Aber der Versuch ist leicht durchfürbar und kostet nix, da alles vorrätig.
Laut dem Bericht im SV Forum  habe ich die Menge für mich geteilt, d.h.
250 ml Quellwasser
1/2 Tl Bio-Honig
ca 1/2 Hand Kräuter (bei mir überwiegend Schafgarbe und Giersch)

So, jetzt steht das alles hier und ich werde beobachten und berichten - wenn das was wird, das wäre klasse! Brot mit eigen hergestellter Kräuter-Hefe....

Mittwoch, 7. März 2012

Und weils so spaß macht.....

nochmal ein Brot aus dem Dutch Oven



Das besondere daran:
ich habe nun mal ein Brot nach der "no knead" Methode gemacht.
wow - ein Brot ohne Arbeit und ohne Strom, besser gehts ja nicht....
(mein) Rezept für den 3 l Dutch:
400g Weizenmehl
200g Roggenmehl
480 ml Wasser
1,5 Tl Salz
3/4 TL   Trockenhefe
Brotgewürz
Kernemix

Die trockenen Zutaten vermengen und mit Wasser aufgießen, gut durchrühren.
mind. 18 h abgedeckt stehen lassen (das ist der Trick)
dann
auf einer bemelten Fläche den Klops öfters falten und ab in den Dutch
Backzeit ca.1,5- 2 h   (im Dutch Oven)

Mittwoch, 22. Februar 2012

Kochen, backen, schmoren, braten....alles ohne Strom! ein geniales Teil, dieser Dutch Oven!!!

Seit letzten Sommer hat mich ja das Outdoorkochen in den Bann gezogen. (Ich gebe zu, bei diesem eisigen Winter habe ich es dann aber doch etwas vernachlässigt.)

Durch ein Buch bin ich auf die Beschreibung des Dutch Oven gekommen. Für mich war das immer ein rieeeeesen Topf, der eine Menge Geld kostet.
Iss aber nicht so: diese Eisentöpfe gibts inzwischen in allen Größen (sogar ein 0,7 L !!) und auch in erschwinglichen Preisen.
Ich hab ja meinen Gulasch -Kessel, den ich auch fleissig benütze. Aber dieser Dutch Oven hat mich gereizt - in dem kann man nämlich auch backen!
Irgendwann habe ich mich dann im Forum des Grillsportvereins wieder gefunden. Dort gibt es einen eigenen Fachbereich nur um den Dutch Oven. Hier kann man nachlesen (mit Bildern) was alles im DO möglich ist: Ob Braten, Gulasch, Eintopf, Kuchen, Brot oder Dessert.... Ich habe alle ! Forumsbeiträge gelesen und nach den ersten 20 war mir klar: Dieses Teil brauche ich.
Und dann war er schon da :

Gerade richtige Größe für 2 Personen. Heiß ausspülen (diesen Topf muß man nicht einbrennen) und einölen  dann gings los....

Zur Einweihung habe ich einen Hackbraten mit Kartoffel-Paprika Gemüse "gekocht"

Am nächsten Tag gabs Kuchen.....

Und dann (das war mir am wichtigsten) gabs Brot...




Inzwischen stand noch Kartoffelgratin und Fisch auf dem Speiseplan.
Alle Gerichte haben sofort geklappt, super geschmeckt und sind von der Zubereitungszeit nur minimal abgewichen.
Klar, ein bisser mehr Arbeit mit Anheizen und so, aber es macht einfach nichts mehr Spaß, als im Freien zu kochen.
Die Briketts möchte ich so bald wie möglich durch normale Holzglut ersetzen. Teilweise habe ich das schon (Kachelofen) . Weiterer Vorteil: mit etwas Geschick kann man sich einen Aufsatz für den Topf basteln, und während im Topf alles schön vor sich hin brodelt, kann man obendrauf auch noch grillen.
Die Reinigung ist ganz einfach : Kein ! Spülmittel nur mit kochendem Wasser auswischen. Bisher ist noch nichts angepappt und auch der Kuchen schmeckte nicht nach Hackbraten.

Allein dadurch , daß man mal wieder dem Stromanbieter ein Schnippchen schlagen kann und das es einfach Spaß macht, hat sich der Kauf dieses Topfes total gelohnt!



Donnerstag, 20. Oktober 2011

Unser neues "Schätzchen"

Eine eigene Werkstatt ist toll - aber nicht zum Arbeiten geeignet wenn es an die 5 Grad Grenze geht...
Für die zukünftigen Töpferkurse (und auch um unserer Annehmlichkeit) brauchen wir einen Werkstatt-Ofen.
 Im Internet geguckt, in den Zeitungen, aber das meiste ziemlich teuer.
Jetzt haben wir durch "einfach mal jemanden fragen" ein kleines Schätzchen für ganz wenige Euros erstanden. Nur ein Schamottstein ist gebrochen, den kann man aber einfach reparieren. Und somit hat sich  wieder ein Puzzle-Teil im "neuen Leben" eingefügt.
Ich finde vor allem interessant, das man oft vor lauter Internet und anderen Medien ganz vergißt, einfach den Mund aufzumachen und im Kollegen/Freundes/Bekanntenkreis o.ä. sein Anliegen zu äußern. Da gehts oft viel schneller und einfacher.

Donnerstag, 16. Juni 2011

So läufts bisher im "unbequemen" Leben

Danke übrigens an alle für die guten Wünsche für unser neues Heim!

Nein - es ist nicht unbequem, aber es ist anders - ganz anders!
Da wir hier mitten in der Natur leben, gibt uns diese auch unseren neuen Rhythmus vor:

Aufgestanden wird um halb 6, für mich normal, für meinen Mann neu - aber er nimmts gelassen hin. Wecker brauchen wir nicht, die Vögel machen hier einen solchen "Lärm" dass wir freiweillig aufstehen. Dann wandern wir erstmal mit ner Tasse Kaffee durch unser Grundstück, irgendwas gibts immer zu entdecken, oft ein Rehbock, der sich genüsslich über die Wildrosen hermacht. Kurz vor 7 müssen wir los, die Arbeit ruft. Ich versuche so oft wie möglich mit dem Rad zu fahren. Ca 8 km einfach. Gewöhnungsbedürftig - aber  machbar, trainingseffekt inklusive ;-).

Mittags wird wieder weiter am Grundstück gearbeitet, Beete freigelegt. Und siehe da, unter Massen von Giersch schlummert eine Kräuterspirale! Wollt ich doch schon immer.. wieder ein Wunsch vom Universum erfüllt   ;-)

Im Moment müssen wir auch  Holz für den Winter aufschichten. Mir tut inzwischen alles weh, aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, daß der Winter kommen kann. Und in dem alten Haus da wirds glaub ich richtig kalt.
Es  passiert gelegentlich, daß ich eine Ringelnatter aufscheuche, die sichs im Holzhaufen bequem gemacht hat. Anfangs bin ich vor Schreck fast umgefallen: Schlaaaangen.... uahhh... inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Am Abend muß mein neu angelegter Gemüse- und Kräutergarten gegossen werden, gegenüber meinem Balkongarten schon ziemlich mehr arbeit. Waren es im alten Haus die Schnecken welche sich übers Gemüse hergemacht haben, sind es hier Wühlmäuse! Da müssen wir uns unbedingt etwas überlegen. So viele Pflanzen haben wir schon verloren. Bei schönem Wetter streif ich abends noch gern durch "unseren" Wald, sammle ein paar Kräuter und kann es manchmal immer noch nicht glauben, daß wir hier nun wohnen.
Es ist ein Gefühl wie im Urlaub - absolute Ruhe, die ganzen Blumen und Bäume, der Wald, die Tiere....
Abends versuche ich so oft wie möglich meiner neuesten Leidenschaft nachzugehen: Kochen am offenen Feuer!
Ich habe mir einen Hoboofen improvisiert: aus so einem Grill-Kohle Anzünder, den es im Moment in jedem Supermarkt für 4,99 Euro gibt.  Das Ding brennt wie verrückt, sogar mit feuchtem Waldholz. Und das liegt hier Kiloweise in "unserem" Wald. Also Kochen für umsonst!
Von meinem lieben Mann habe ich (weils mir gar so Spaß macht) nun einen ungarischen Gulasch-Kessel für den Dreibein bekommen - einfach klasse wie das funktioniert  (und schon wieder wie im Urlaub ;-))
Danach fallen wir meistens, samt Kater,  totmüde ins Bett, die neuen ungewohnten Arbeiten, die viele frische Luft machen unheimlich müde....


Für Anderes, wie z. B. Bloggen, Malen ect. bleibt im Moment keine Zeit. Aber wird sich wohl auch wieder ändern.

Ja, so läufts in unserem neuen Leben, keine Minute bereuen wir bisher. War eine gute Entscheidung!

Hier ein paar Impressionen:









Freitag, 11. März 2011

Alte Seife, Olivenöl mit Limone = neue Seife

Angefangen hat es mit einem gut gemeinten Weihnachtsgeschenk:  Olivenöl mit Limonengeschmack....
So sehr ich Olivenöl liebe - aber diese Verbindung geht bei uns gar nicht! Alle möglichen Rezepte habe ich ausprobiert, aber der strenge Limonen Gusto will nicht so recht zum Essen passen.
Also was tun? Wegschütten auf keinen Fall... Erst habe ich an Garten-Möbelpflege gedacht und bin dann (dank Internet) auf eine geniale Idee gekommen:

Aus Seifenresten, einfacher Kernseife und diesem Öl, mit etwas Kaffepulver und Mohn, etwas Lebenmittelfarbe mach ich eine Küchenseife (Kaffee bindet Gerüche) und eine Gärtnerseife (Mohn dient als sanftes Dreckweg- Peeling).
Gesagt, getan - hier meine Ergebnisse:

Sonntag, 13. Februar 2011

die Sache mit den Klopapierollen.... :-(

Eigentlich eine Antwort direkt an "merewen" aber auch für alle anderen interessant:

Laßt es mit dieser Bastelei!  Nach ca. 3 Tagen hat alles zum schimmeln angefangen und ich habe einige Keimlinge verloren , die anderen hab ich schnell umgetopft.

Nicht zu empfehlen!  Hab auch im alten Post nun darauf hingewiesen.

Aber   Versuch macht kluch....

Mittwoch, 19. Januar 2011

Winter zurück - und heute gibts "Erd-Auflauf" ;-)

Ach je, der Winter hat uns wieder.....  Die Kater verstehen die Welt nicht mehr....

Erst Plus 10 Grad mit Frühlingsgefühlen und jetzt wieder Flocken-Gestöber und Eis-Pfoten!

Wir Menschen haben es ja geahnt aber lassen uns nicht beirren, weiter gehts mit den Garten-Vorbereitungen!

Heute gibts "Erdauflauf" .... Spaß bei Seite - ich mache heute einen Teil meiner selbst angemischten Aussaat-Erde im Backofen keimfrei (wollte erst dämpfen, aber glaube daß diese Art eine ziemliche Sauerei ergibt )   - ob es was bringt?  Ich werde berichten. Den Rest lasse ich natura, bin gespannt ob man einen Unterschied bemerkt.
Denn am Wochende gehts los:  Mein Garten-Kalender sagt:  ab Freitag (5 Uhr) bis Sonntag (14 Uhr) sind Fruchttage und somit säe ich meine Paprikas (Bontempi) und Chilli (Jalapeno) aus.
Im Moment liebäugele ich mit einer Energiespar-Tageslichtglühbirne. Kostenpunkt ca 10 Euro. Hat jemand Erfahrung ? Lohnt sich die Anschaffung?

Ach ja, diesmal habe ich so viele Sämereien - wie beschriftet Ihr die Anzuchtsschalen???Alle einzeln? Puh..... Habe an einen Farbcode gedacht.....

Mittwoch, 24. November 2010

Allen meinen Lesern

wünsche ich eine besinnliche und ruhige kommende Advents Zeit!
Meinen Stern kann man ganz einfach nachbasteln:
aus Pappe die Sternform ausschneiden und das rote Schleifenband ankleben, in den Wald gehen und Moos sammeln.
Das Moos auf den Stern legen und mit Bindfaden fixieren (immer schön drumwickeln), in der Mitte etwas mehr - dann siehts schöner aus.
Mit Zapfen oder ähnliches dekorieren.

so einfach, kostet nix und sieht sooooooooooo schön aus....