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Montag, 1. Dezember 2014

Vom Holz tragen...und der Gemütlichkeit....

Jetzt ist sie wieder da - die kalte, nebelige Zeit...... der Kachelofen wird wieder eingheizt.... anfangs einmal am Tag .... und bald heizt er durch....Ich mag sie gerne, diese Jahreszeit..... zur Ruhe kommen - denn wenn es schneit - ist die ruhige Zeit vorbei.....
Jetzt ist auch die Zeit, wo Holz immer aufgefüllt sein sollte  (ich erinnere mich grad an unser erstes Jahr hier.....)
In einer der wunderschönen Landlust/Freude/Stolz/GartenZeitungen ect. habe ich etwas entdeckt welches mir unglaublich praktisch erschien....   eine Filz"Matte" mit Henkeln.... stolze 59 Euronen..., denn so einen Holzkorb schleppen ist mir zu schwer... und mit meinen zarten Armen ;-) schaff ich net so viel Scheiterl zu tragen....

Doch - hab ich mir gedacht - so bin ich halt -   das geht auch einfacher und billiger:

Ein Baumwollsackerl aufschneiden und voilla----- das selbe in Grün..äh Baumwolle... vielleicht nicht ganz so lange haltbar - aber kostenlos.... (wer hat nicht solche Sackerl von der Apotheke oder so....??) Unseres hält nun schon das 2. Jahr... und für Vorrat ist gesorgt... Gute 6 bis 7 Scheiterl gehen nei, und dann hopp in den Korb damit... da bleibts dann bis der Korb wieder leer ist....und man muss nix verstauen....
Evtl. eine Idee für Euch..??.

Anbei no a paar Advents und Winterbilder.... habt alle einen geruhsamen Advent....








Die Überlebenskünstlerin ♥

Sonntag, 13. Juli 2014

Was für die Bastler unter Euch: selbstgemachte,Luft trocknende Modelliermasse

Ich möchte für meine kommenden Pilz-Workshops einige (nicht vergehende) Pilzmodelle herstellen. Könnte ich aus Ton und dann brennen - aber da müsste ich unzählige basteln um unseren Töpferofen wenigstens halb voll zu bekommen. Das ist unrentabel. Deswegen im Netz gesucht und gefunden:  Luft trocknende Knetmasse - natürlich selbst hergestellt. Und das ist ganz simple und funktioniert total gut:

Erstmal hier mein Versuchsobjekt  (Steinpilz) unten dann das Rezept!
Viel Spaß beim nach machen ♥
REZEPT:

1 Teil Mais-Stärke
2 Teile Natron
1 1/4 Teil Wasser
alle trockene Zutaten in einem Topf vermengen. Wasser zugeben. Mit einem Holz-Löffel rühren bis eine homogene Masse entsteht. vorsichtig erhitzen und immer rühren. Wenn es ein Teig wird auf ein Brett geben. VORSICHT HEISS!!! evtl. mit etwas Speisestärke bestäuben, abkühlen lassen und gut verkneten. VOILAA Fertisch. in einer Plastikdose bis zu 2 Tage aufbewahrbar, kleine Teile dauern ca. 2 Tage an der Luft (je nach Dicke) , man kann aber auch im Backofen trocknen, wird aber gelblich (ich hab nur an der Luft getrocknet) . bemalbar mit allen Farben - aber nicht zu nass!!! )

Mittwoch, 9. Juli 2014

Ich koche "grün"- ist doch logisch....

Nach bestandener Prüfung muss ich mich natürlich etwas belohnen... und für mich ist die grösste Belohnung ein neues Buch!
Also ab ins lieblings Buchgeschäft und stöbern...

Und natürlich wurde ich fündig:
Lisa Casali   Grün kochen (öko) logisch!






In diesem Kochbuch geht es um die Reste-Verwertung. Ich versuche ja immer so zu kochen, das keine Reste überbleiben und wenn schon dann wird was neues "erfunden"  - manchmal kommen da dann ganz kreative, leckere Sachen raus .
In diesem Buch gehts aber nicht um die Reste vom übrig gebliebenem Essen, nein hier gibts Rezepte mit Resten vom Gemüse, Obst und Co: also Schalen, Wurzeln!, Strünke und Käserinden...ect.

Auszug Klappentext:
"....gerade von Gemüse und Obst und Co lässt sich viel mehr verwenden als Gedacht. Das ist nicht nur nachhaltig sondern spart auch Geld.......die raffinierten Rezepte aus Schnittresten reichen vom schnellen Abendessen bis zum Pausensnack, vom Mitbringsel bis zum Sonntagsmenue für Schwiegereltern, von der Party bis zum Candle-Light Dinner"

Beim Durchblättern wurde ich gleich fündig:  Chips aus Kartoffelschalen?? oder karammelisierte Kartoffelschalen  an Balasamico?? lecker....
Karotten Tapenade aus Schalen ?? hört sich verdammt gut an....  oder vielleicht was  asiatisches:  gebratene Lauchzwiebel-Wurzelfäden !!??

Das erste Kapitel handelt vom grünen Einkaufen und Energiesparen, von Konservier-Möglichkeiten und richtigem Zubehör  (nicht unbedingt was neues....)
aber ich wurde doch stutzig:  schon mal in der Spülmaschine "gekocht" ?? Auch hier gibt es Rezept -Ideen! Ich habe ja keine - aber wer sich das Buch kauft und eine Spülmaschine hat, der möge mir bitte bitte berichten ob das funktioniert....

Ich wünsch Euch nun viel Spaß beim Schalen verwerten....(ich habe schon einen ganzen Beutel mit KarottenSchalen und Enden und Zucchini-Enden im Gefrierschrank - da mach ich am Sonntag zum Weltermeister-Grillen einen feinen Aufstrich. Aus was der besteht verrate ich natürlich erst hinterher  ;-)  )

♥Annett




Freitag, 27. Juni 2014

improvisierter Sonnen-Energie-Kräuter-Trocken-Schrank....

Ich bewundere ja immer diese Menschen, die sich Gedanken machen, etwas entwickeln und dann die Baupläne ins Netz setzen.... so auch im SV Forum: Ein klasse Bauplan für einen Solar-Trockenschrank...klickt mal rein...
Leider für mich zuuu aufwendig... ich bin eher faul....
Trotzdem wiederstrebt es mir, meine Kräuter und Blüten im Backofen zu trocknen.
Deswegen muss der Feuerplanet helfen.

So  habe ich mir ganz schnell (und stümperhaft) einen kleinen Solar-Trockenschrank gebastelt.

Stümperhaft deswegen, weil ich mich immer nach dem Motto von Bernhard (Gründer des 1. SV Forums) halte:   klein anfangen - bei Erfolg erweitern....also erstmal ausprobieren und dann Arbeit und Zeit investieren...

Man braucht:
Eine Weinkiste/Obstkiste
Fliegennetz
dunkles, luftdurchlässiges Tuch  (am besten so ein Pflanzenvlies)
Reissnägel

Mit dem Fliegengitter "Regale" mit Reissnägeln basteln
Vlies an der Vorderseite befestigen  (Dunkel zieht Wärme an)
Kräuter oder Blüten verteilen und zur Sonne stellen

Der Vorteil von meinem Mini-Trockner: Ich kann ihn immer da hin stellen wo die Sonne am intensivsten hinscheint und wenn es regnet dann kommt er ins Haus.

Im Moment trockne ich für Herbst-Kurse  alle mögliche Blüten ... für die Blüten-Bade-Sprudelkugeln  (was für ein schönes Wort  ;-) )
Bei Sonne dauert es ca. 2 Tage. Sonst ein bisserl länger...

Und übrigens... da ich Erfolg damit habe werde ich im kommenden Urlaub "erweitern"....das heißt schöne (schiebe) Einlagen vielleicht basteln... und noch eine zweite Kiste ausstatten....



Donnerstag, 29. Mai 2014

Und das ist mein Bio Spueli. ...

Ihr habt sicher schon auf anderen Blogs und Webseiten über die Verarbeitung von Kastanien zu Waschmittel gelesen.  
 Das Problem ist -  Kastanien gibt's halt nur im Herbst ! Ich greife deswegen gern auf eine Pflanze zurück die den gleichen Effekt hat und das ganze Jahr !  über zu ernten ist: der Efeu!   
Efeu enthält wie die Kastanie oder das Seifenkraut den Inhaltsstoff  "Saponin"  Das ist der Seifenstoff der den Wascheffekt erzeugt.
So gehts:
Einfach die Blätter zerkleinern und mit möglichst heißem Wasser aufgießen.  Ein paar Tage stehen lassen. Immer mal wieder schütteln.

Wenn genug Schaum beim Schütteln entstanden ist, abseien.
  Normalerweise ist unser Bio-Spüli  nun gebrauchsfertig.

Mich hat allerdings die Konsistenz etwas gestört: Wie Wasser und deshalb sehr schwer zu dosieren.  Die Lösung:   ein pflanzliches Kaltbindemittel, das Guarkernmehl. Einfach nach Packungsangabe in das Spüli einrühren. Somit ist es für mich perfekt. Dieses Bio-Spüli stelle ich auch oft mit meinen Teilnehmern in meinen Kursen "Wilde Kräuter-wildes Kochen" her, jeder kann sich sein selbstgemachtes Spülmittel dann mit nach Hause nehmen.
Der gemeinsame Abwasch wird natürlich dann auch mit dem pflanzlichen Spülmittel getätigt und alle sind erstaunt welche Fettlösekraft darin steckt.
Probierts doch mal aus und berichtet  ♥ Grüße von Annett

Mittwoch, 21. Mai 2014

Vegan?

Sorry ich nicht.....zu groß ist die “Käse“ Versuchung..... ein gutes Stück Käse, ein bisschen Brot und ein Glas Rotwein.. Herz was willst Du mehr...

Trotzdem beschäftigt mich das Thema. 
Vegan ist im Moment in aller Munde : vegane Wochen bei uns in Bad Tölz, vegan im Radio ,vegan im Fernsehen und ich habe tatsächlich im Juli eine Kräuter Führung und zwar eine mit veganem Picknick! 
Warum auch nicht- ich bin immer neugierig auf neue Rezepte und immer offen für andere Ernährungs-Prinzipien.

Deswegen möchte ich euch heute auch ein veganes Kochbuch vorstellen:

"Vegan Regional Saisonal"  
von meiner Blogger Kollegin Lisa Pfleger  - Experiment Selbstversorgung (ihr kennt ja den Blog hoffentlich!?)  

Ich war sehr neugierig auf das Buch (bin ja grad selbst dabei ein Ebook-Kochbuch zu schreiben) und vor allem wollte ich mich vergewissern : sooo viele positive Rezessionen - unglaublich, da muß doch was dran sein....

Ja und gleich vorweg, ein wirklich  gelungenes Kochbuch hat Lisa da entworfen -  auch für mich als " nicht Veganer".  
Am besten  gefallen mir die "Universal Teige" , wie Lisa sie nennt, für  Nudeln Pizza, Quiche und Kuchen. 
Anfangs noch skeptisch  - Nudelteig ohne Ei ??-   hab ich dann gleich die Mohnnudeln nachgekocht bzw. zu einem herzaften Gericht mit Kraut umgewandelt. (Ich verstehe Kochbücher immer als Inspirations-Quelle   ;-) und halte mich selten an das Rezept  )
Super fix gegangen und auch GöGa  hat Sterne für den Teig vergeben.
Auch die Nussecken musste ich gleich testen obwohl ich um Mürbteig  immer einen großen Bogen gemacht habe. Schmecken super lecker! Die Zutaten hat man/frau im Haus.

Und mutig war ich auch: ich habe die vegane "Käse-Sosse" getestet, dass eigentlich eine einfache Mehlschwitze mit Wasser und Gewürzen ist. O.k. da greif ich doch lieber zum wirklichen Käse. Obwohl so schlecht hat sie gar nicht geschmeckt und gut zu wissen dass man trixen kann wenn mal kein Käse im Haus zum überbacken vorrätig ist :-)

 Das Buch ist schön gestaltet und macht somit wirklich Lust ein Rezept nach zu kochen.
Wer vegetarisch lebt kann hier und da ja Milchprodukte hinzufügen, wer "Allesesser" ist, würfelt halt noch ein bisserl Speck dazu.... Praktisch auch die Mengenangaben in Tasse und Löffel! So einfach kann backen sein....
  Lisa verwendet überwiegend typisches Gemüse das auch im kleinen Gemüsegarten oder sogar teilweise auf dem Balkon angebaut werden kann und auch die Wildkräuter (freu :-) ) werden nicht vergessen. Somit sind alle Rezepte auch für den "kleinen Geldbeutel" erschwinglich. 
Als nächstes stehen die "Pizza-Kartoffeln" auf meinem Plan - ich probiers vegan (gib also der veganen Käse-Soße nochmal eine Chance  ;-)  ) und GöGa bekommt seinen heiss geliebten Speck dazu.... 

Fazit: Tolles Kochbuch, echt! Einfache Küche, teilweise bekanntes aber auch viel neue, interessante Gerichte (ich sag nur "Reisebrot"  :-)  ).

Meine veganen Kursteilnehmer im Juli werden überrascht sein!

Viel Spaß beim Schmökern und schlemmen   

Samstag, 12. April 2014

Aus eins mach viel

Nach und nach haben wir nun endlich die verwilderten Beete frei gelegt.
Aber die Bepflanzung gestaltete sich als schwierig.  Ums Häuserl herum ist aller schwerster Lehmboden. .. 2012 haben wir zu Anfang überwiegend  Kartoffeln und Topinambur gesetzt. Eher nur zu Bodenlockerung, ohne große Ernte-Absicht. (Es war trotzdem viel zu viel..... :-)   )  Ausserdem haben wir im Frühjahr fleißig Kompost eingeharkt. 
Es hat geklappt. Dieses Jahr ist der Boden schön locker und ich erwarte bessere Erträge bei Zucchini und Co.... 
Das nächste freigelegte  Beet ist schon mit Topis bestückt - ich hoffe sie machen ihre Arbeit wieder so gut bis nächstes Frühjahr  ;-) 

Um leere Fläche schnell zu füllen habe ich 2012 begonnen die schon dagewesenen Kräuterstauden zu teilen bzw. habe fleissig Stecklinge geschnitten. Auch das hat sich bewährt. So bekommt man schnell  zu einem ansehnlichen Kräutergarten ohne viel Geld auszugeben. 

Freitag, 4. April 2014

Mein Ebook - dazu brauch ich Euch!

Ich habe ja schon erwähnt dass ich mit meiner 10 min Technik nun endlich auch angefangen habe ein Ebook zu schreiben. Es wird ein kleines Wildkräuter-Kochbuch, angelehnt an meinen Workshop  "Wilde Kräuter-wildes Kochen"  werden, alle Rezepte schnell und einfach zuzubereiten ,plus viele Infos zu den Pflanzen.
Alle Rezepte sind von mir und meinen Kursteilnehmern auf Leib ;-) und Seele geprüft, einige sind neu hinzugekommen.
Aber ich würde mich freuen wenn hier ein paar Leser mal "Probe-Kochen" und mir Verbesserungen vorschlagen oder natürlich auch Kritik äußern.
Deswegen werde ich nun gelegentlich einige Rezepte hier posten und bitte um einen Kommentar von Euch.

Es geht los:

Mozzarella im Schinken-Bärlauch- Mantel

1 Blatt Bärlauch/pro Röllchen
1 Scheibe Serano- Schinken pro Röllchen
1 Mini-Mozzarella Kugel pro Röllchen  (alternativ ein ganzer Mozzarella in Stücke geschnitten)
Balsamico Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle
Zahnstocher (optional)

Den Bärlauch vorsichtig waschen, trocken tupfen  und mit einer Scheibe Serano-Schinken belegen. Die Mini-Mozarella Kugel am Anfang des Blattes legen und aufrollen.
Evtl. mit  Zahnstocher fixieren.
Auf einen Teller anrichten und mit Olivenöl und Balsamico Essig beträufeln und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.
Mit Tomatenscheiben und essbaren Blüten garnieren.
Dazu Baguette.
Tipp: Die Röllchen passen auch wunderbar als Beilage zu einem Grillgericht.










Montag, 31. März 2014

Der kleine Trick der mich unmögliches möglich machen lässt...

... den wollte ich Euch ja noch verraten...
Hier ist er:

 Mein neuer Freund der Küchenwecker!
Ich habe schon berichtet, dass ich seit November ziemlich lustlos und ausgepowert war.... Aber doch sooooviel Ideen im Kopf habe. Aber alles erschien mir zu schwierig, zu aufwendig und überhaupt. Dann bin ich im Netz auf den Tipp mit dem Küchenwecker gestolpert und dachte mir "ein Versuch ist es wert"
Das System ist ganz simpel: 10 min einstellen und dann konzentriert an einem Projekt arbeiten - wenns klingelt aufhören! Sofort! und dann was anderes machen (bisschen Lesen, Internet ect.)
Damit alles reibungslos klappt sollte alles für das Projekt vorbereitet sein.
Da hats ja bei mir schon gescheitert, deswegen habe ich die ersten 10 min pro Projekt fürs Vorbereiten genutzt. Z. b. Papier, Stifte und Foto für den Portrait-Auftrag bereit gelegt, sämtliche Quittungen für die Steuererklärungen zusammengesucht und so fort.
Allein das hat mich schon sehr ermutigt.
Ja und dann habe ich jeden Tag mind. 1 x 10 min mit meinem Küchenwecker-Freund gearbeitet, machmal auch mehrmals hintereinander und manchmal sogar schon in der Früh, Mittag und nochmal am Abend - aber mind. einmal pro Tag 10 min.
Manche werden das belächeln  (sowie mein GöGa) aber für mich war es die Rettung! Plötzlich hat sich was getan, plötzlich war das ständig vor mir herschieben vorbei, plötzlich war das Portrait fertig, die Steuererklärung beim Finanzamt, die Vorratskammer aufgeräumt und die Stecken für unsere Benjeshecke gesammelt und befestigt. Plötzlich freue ich mich über meine vielen Ideen und an deren Umsetzung.
Jetzt nehme ich gerne wieder weitere Portrait Aufträge an, habe endlich mit meinem ersten Ebook! begonnen und wie ihr merkt: ich blogge wieder.
Neben mir tickt gerade mein Freund, gleich wirds klingeln - aber da ich gerade" im Fluss bin", schreibe ich den Post natürlich jetzt fertig  ;-)
Oft überschreite ich nun auch die 10 min. Wenn ich Lust habe. Wenn nicht macht auch nichts, meine "Pflicht" habe ich mit 1 x 10 min getan. Natürlich arbeite ich auch nicht jeden Tag an jedem! Projekt - welche halt anstehen und die manchmal einen Termin haben werden dann vorgezogen.
Gerade habe ich erfahren daß ich am kommenden Samstag eine Kräuterwanderung übernehmen muß. Zuerst Panik: "o Gott, so schnell alles planen und vorbereiten" . Aber stopp:  nach diesem Post hier lese ich erstmal ein paar Seiten zur Entspannung, dann stell ich 10 min auf dem Küchenwecker-Freund ein und lege los. Heut Abend dann noch einmal und spätestens am Mittwoch ist alles fix und fertig vorbereitet und geplant

Vielleicht könnt ihr diesen Tipp gerade auch gut gebrauchen  - lasst es mich wissen.
Und wie kommt Ihr in "die Gänge" wenn gar nichts mehr geht???
lg Annett

Samstag, 22. September 2012

Wilde Hefe aus Kräutern - ein Versuch

Ich habe im SV Forum diesen Beitrag hier verfolgt  - das find ich ja genial! Irgendwie kommt mir das so einfach vor... Hefe aus Honig, Quellwasser und Kräutern herstellen. Aber der Versuch ist leicht durchfürbar und kostet nix, da alles vorrätig.
Laut dem Bericht im SV Forum  habe ich die Menge für mich geteilt, d.h.
250 ml Quellwasser
1/2 Tl Bio-Honig
ca 1/2 Hand Kräuter (bei mir überwiegend Schafgarbe und Giersch)

So, jetzt steht das alles hier und ich werde beobachten und berichten - wenn das was wird, das wäre klasse! Brot mit eigen hergestellter Kräuter-Hefe....

Mittwoch, 7. März 2012

Und weils so spaß macht.....

nochmal ein Brot aus dem Dutch Oven



Das besondere daran:
ich habe nun mal ein Brot nach der "no knead" Methode gemacht.
wow - ein Brot ohne Arbeit und ohne Strom, besser gehts ja nicht....
(mein) Rezept für den 3 l Dutch:
400g Weizenmehl
200g Roggenmehl
480 ml Wasser
1,5 Tl Salz
3/4 TL   Trockenhefe
Brotgewürz
Kernemix

Die trockenen Zutaten vermengen und mit Wasser aufgießen, gut durchrühren.
mind. 18 h abgedeckt stehen lassen (das ist der Trick)
dann
auf einer bemelten Fläche den Klops öfters falten und ab in den Dutch
Backzeit ca.1,5- 2 h   (im Dutch Oven)

Donnerstag, 16. Juni 2011

So läufts bisher im "unbequemen" Leben

Danke übrigens an alle für die guten Wünsche für unser neues Heim!

Nein - es ist nicht unbequem, aber es ist anders - ganz anders!
Da wir hier mitten in der Natur leben, gibt uns diese auch unseren neuen Rhythmus vor:

Aufgestanden wird um halb 6, für mich normal, für meinen Mann neu - aber er nimmts gelassen hin. Wecker brauchen wir nicht, die Vögel machen hier einen solchen "Lärm" dass wir freiweillig aufstehen. Dann wandern wir erstmal mit ner Tasse Kaffee durch unser Grundstück, irgendwas gibts immer zu entdecken, oft ein Rehbock, der sich genüsslich über die Wildrosen hermacht. Kurz vor 7 müssen wir los, die Arbeit ruft. Ich versuche so oft wie möglich mit dem Rad zu fahren. Ca 8 km einfach. Gewöhnungsbedürftig - aber  machbar, trainingseffekt inklusive ;-).

Mittags wird wieder weiter am Grundstück gearbeitet, Beete freigelegt. Und siehe da, unter Massen von Giersch schlummert eine Kräuterspirale! Wollt ich doch schon immer.. wieder ein Wunsch vom Universum erfüllt   ;-)

Im Moment müssen wir auch  Holz für den Winter aufschichten. Mir tut inzwischen alles weh, aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, daß der Winter kommen kann. Und in dem alten Haus da wirds glaub ich richtig kalt.
Es  passiert gelegentlich, daß ich eine Ringelnatter aufscheuche, die sichs im Holzhaufen bequem gemacht hat. Anfangs bin ich vor Schreck fast umgefallen: Schlaaaangen.... uahhh... inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Am Abend muß mein neu angelegter Gemüse- und Kräutergarten gegossen werden, gegenüber meinem Balkongarten schon ziemlich mehr arbeit. Waren es im alten Haus die Schnecken welche sich übers Gemüse hergemacht haben, sind es hier Wühlmäuse! Da müssen wir uns unbedingt etwas überlegen. So viele Pflanzen haben wir schon verloren. Bei schönem Wetter streif ich abends noch gern durch "unseren" Wald, sammle ein paar Kräuter und kann es manchmal immer noch nicht glauben, daß wir hier nun wohnen.
Es ist ein Gefühl wie im Urlaub - absolute Ruhe, die ganzen Blumen und Bäume, der Wald, die Tiere....
Abends versuche ich so oft wie möglich meiner neuesten Leidenschaft nachzugehen: Kochen am offenen Feuer!
Ich habe mir einen Hoboofen improvisiert: aus so einem Grill-Kohle Anzünder, den es im Moment in jedem Supermarkt für 4,99 Euro gibt.  Das Ding brennt wie verrückt, sogar mit feuchtem Waldholz. Und das liegt hier Kiloweise in "unserem" Wald. Also Kochen für umsonst!
Von meinem lieben Mann habe ich (weils mir gar so Spaß macht) nun einen ungarischen Gulasch-Kessel für den Dreibein bekommen - einfach klasse wie das funktioniert  (und schon wieder wie im Urlaub ;-))
Danach fallen wir meistens, samt Kater,  totmüde ins Bett, die neuen ungewohnten Arbeiten, die viele frische Luft machen unheimlich müde....


Für Anderes, wie z. B. Bloggen, Malen ect. bleibt im Moment keine Zeit. Aber wird sich wohl auch wieder ändern.

Ja, so läufts in unserem neuen Leben, keine Minute bereuen wir bisher. War eine gute Entscheidung!

Hier ein paar Impressionen:









Mittwoch, 12. Januar 2011

Auch Heizkörper haben den "Mehrfachnutzen"

Wir heizen  leider mit   Gas  - einen 2. Kamin für einen Holzofen möchten die Vermieter nicht und somit bleibt uns im Winter die langweilige Aufgabe jeden Tag den Heizkörper aufzudrehen....

Wenigstens habe ich jetzt (neben Orangenschalen  ect. trocknen ) noch einen weiteren Nutzwert entdeckt:

Jogurth herstellen

Habe 4 kleine Marmeladen-Gläser gesammelt (glaub da war Pizza Soße drin) die passen liegend perfekt in die Heizkörpernische

1 l Milch auf ca 40 Grad erhitzen
3 EL Jogurth einrühren
in die Gläser füllen (ganz voll! sonst entsteht so viel Soße....)
und dann alle schön auf die Heizung legen, ein Tuch darüber und bis nächsten Tag warten....
nicht bewegen !

fertig!

Klappt super gut, die Wärme ist nun wenigstens mehrfach genützt - geht so halt nur im Winter....

Mittwoch, 24. November 2010

Allen meinen Lesern

wünsche ich eine besinnliche und ruhige kommende Advents Zeit!
Meinen Stern kann man ganz einfach nachbasteln:
aus Pappe die Sternform ausschneiden und das rote Schleifenband ankleben, in den Wald gehen und Moos sammeln.
Das Moos auf den Stern legen und mit Bindfaden fixieren (immer schön drumwickeln), in der Mitte etwas mehr - dann siehts schöner aus.
Mit Zapfen oder ähnliches dekorieren.

so einfach, kostet nix und sieht sooooooooooo schön aus....

Samstag, 25. September 2010

Pflanztöpfchen selbst gemacht....

Braucht man zwar erst wieder nächstes Jahr, aber ich finde diese Idee total klasse:


Nicht zu empfehlen! siehe:http://die-ueber-lebens-kuenstlerin.blogspot.com/2011/02/die-sache-mit-den-klopapierollen.html

Pflanztöpfchen aus leeren Klopapierrollen

Die Seite ist in englisch, aber man kann durch die Bilder leicht erkennen wies gemacht wird. Habs schon ausprobiert und es gelingt ganz leicht. Diese Töpfchen kann man dann direkt in die Erde setzen, da das Papier sich dann auflöst.

Auch noch eine gute Idee: anstatt den Karton einzuschneiden und zu falten, einfach ein Stück Zeitungspapier hineinlegen.

Montag, 13. September 2010

(M)ein Leben ohne Spülmaschine?

Das hat vor ca. 3 Wochen  begonnen.  Irgendwie hat unsere "Marie" uns mehr Arbeit gemacht als abgenommen, na ja, sie kommt halt in die Jahre, die Liebe....
Auf alle Fälle war ich mir sicher, wenn sie geht kommt keine Neue ins Haus.
Etwas mulmig wars mir dann schon und somit habe ich erstmal 2 Wochen lang ein Leben ohne Spülmaschine  getestet.
In diesen 2 Wochen waren alle "Lebenssituationen" vorhanden: vom ausgiebigen Wochenend-Menü, Kaffee Besuch von Freunden, stressiger Feierabend bis Urlaub - und was soll ich sagen:

Ein 2 Personen Haushalt braucht keine Spülmaschine! Alles eine Sache der Organisation ;-)

Und somit ist sie heute von uns gegangen, ohne Tränen, eigentlich mit Freude: Denn nun habe ich in meiner Miniküche wieder extrem Stauraum geschaffen. Wir haben die Front der Spüli abmontiert und als Regalbrett in den Leerraum eingebaut. Jetzt werde ich mir noch einen hübschen Vorhang nähen und Töpfe und Pfannen haben nun ausreichend Platz. Da ich sowieso schon immer der "amliebstenineinemkochtopfkocher" war spar ich schon immer mit Geschirr.

Fazit: Es gibt also ein Leben ohne Spülmaschine....(im kleinen Haushalt)

und: Die Zeit der Partys ist sowieso schon laaaaang vorbei    :-)
denn da war sie wirklich nützlich....

Montag, 23. August 2010

Olivenöl Creme

Angeregt durch den Seiten Tip von Anderswelt habe ich nun heute auch versucht meine, auf die Bedürfnisse meiner Haut zugeschnittene, Creme herzustellen.
Was soll ich sagen - bin begeistert!
Wie einfach das alles ist, hier mein Rezept:

50 ml Vollmilch (mit den Rest habe ich gleich neuen Joghurt angesetzt :-)
100 ml Olivenöl
5 Tropfen äth. Lavendelöl
1/2 Teelöffel Honig.

(Anleitung hier)

Ganz gespannt habe ich gleich meine Creme ausprobieren müssen. Nach dem sonnigen Wochenende hat meine Haut alles gierig aufgesaugt. Sehr angenehmes Gefühl, schöne Konsistenz, guter Geruch wg. Lavendelöl, überhaupt nicht pappig.
Nächstes mal werde ich zuerst noch ein Kamillen-Öl herstellen und dann damit die Creme anrühren.

Klasse - wieder dem Konsum ein schnippchen geschlagen....
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Samstag, 14. August 2010

Mein Hautöl

Ich benutze kein Kosmetika, nur ein Öl von einer bekannten Firma, da ich ziemlich trockene und empfindliche Haut habe. Da kosten 50 ml ca 14 Euro!
Da ich ja Kamille, wilde Malve und Ringelblumen im Garten habe mache ich mir mein nächstes Hautöl selbst:
O. g. Blüten in gutem Öl einlegen, ca 3 Wochen an einem warmen Platz ziehen lassen, abseien und in dunkle Flasche füllen.
Posted by Picasa

Mittwoch, 21. Juli 2010

Mein Tipp: Wildblumen-Mischung

Lust am Pflanzenbestimmen (so wie ich) ?
Dann laßt nächstes Jahr ein Stück im Beet frei und sät eine "Wildblumenmischung"!
Ich habe meine aus dem Supermarkt und ins "Schneckenbeet" gesät. Neben meinen Ringelblumen, dem Spitzwegerich blüht nun unter anderem in leuchtentem Lila die Wilde Malve. Die Schnecken hängen zwar fleissig beim knappern dran, den Pflanzen machts jedoch nichts aus.
Einfach wunderbar. Übrigens auch eine Heilpflanze (Magenbeschwerden, Entzündungen im Mund- und Rachenraum) Bei den anderen Pflanzen bin ich noch am tüfteln.... gar nicht so einfach.