Posts mit dem Label Energie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Energie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 25. Februar 2015

Vorbereitungen - Die Kurs-Saison beginnt wieder...

Wie schnell doch so eine Winterpause zu Ende geht.... schon heisst es wieder in Bücher wälzen, Neuigkeiten erfahren, Tinkturen ansetzen, Rezepte testen  und Kräuter-Werkstatt vorbereiten..... wie schön dass wir einen kleinen Werkstattofen einheizen können: Neben gemütlicher Wärme gibts auch noch ein spätes Frühstück dazu..... die Kursteilnehmer können kommen -

" Aufgeht´s in die Kräuter-Saison 2015"

Hier das aktuelle Angebot: http://kraeuter-und-kreativwerkstatt.blogspot.de/



Mittwoch, 3. Dezember 2014

Heizen mit Holz - eine Sache der Disziplin und Ordnung ;-).

Die liebe Petra hat mich gebeten, doch einmal einen "Erfahrungs-Bericht" über das Heizen mit Holz bzw. Kachelofen zu posten....

Nun denn...

Wir heizen unser Häuserl ausschließlich mit Holz. - Gut, das untere Stockwerk ums genau zu sagen.... Da das Schlafzimmer direkt über der Wohnstube liegt, ist es immer angenehm temperiert. Im Bad steht ein Monstrum von Nachtspeicherofen - der war seit 2011 einmal im Betrieb (Frost bis Minus 18 Grad unter tags im Februar 2012). Hier wird morgens nur wenn notwendig mit einem kleinen Infrarotstrahler geheizt. Im Gäste "Kammerl" wirds nur warm wenn Besuch über Nacht angekündigt ist...

Ab 5. November verschwindet die Sonne von unserem Grundstück. Es wird nebelig und feuchtkalt. Jetzt wird es auch uns ungemütlich und es geht los mit dem Einheizen.

Das erste mal ist es besonders schön - fast schon ein Ritual - Zeitungspapier und Anzündholz zu schichten un die ersten Flammen züngeln sehen.....
 dann wird es wieder Routine .
Und die ist wichtig, denn ohne Disziplin und Ordnung passiert es ganz schnell, das man in einer saukalten Bude hockt...

Wenn für das erste Feuer gerichtet ist, wird die Ascheklappe ganz geöffnet und alle Schieber nach rechts . Dann dauerts nur ein paar Minuten bis ein richtiges Feuer entfacht ist. Jetzt heißt es aufpassen: Nachlegen mit Fichte nicht vergessen, sonst gehts schnell wieder aus. Nach ein paar Scheiterl Fichte, wird dann die Ascheklappe wieder geschlossen - die Schieber bleiben aber noch auf. Erst wenn sich gute Glut gebildet hat kommt nun Buche dazu und die Schieber werden gedrosselt.

Ich habe das Glück, dass ich meine Mittagspause zu Hause verbringen kann.
Das heißt 1.Priorität am Mittag (noch vor Katzen füttern ;-)  )  Anheizen!
Wenn ich dann um 14 Uhr das Haus verlasse, lege ich nochmals einen Buchenklotz auf die Glut, der dann bis abends 18 hält. Und auch sehr wichtig: Holzkorb auffüllen....

Abends: 1 Priorität  (wieder vor dem Katzen füttern und Abendessen) Glut verteilen, Fichte auflegen, Klappe auf.....
Wenns brodelt, Buche nachlegen, Klappe zu, Schieber fast! schliessen....Abend genießen...

Ich gehe meistens früher in die heiligen Hallen, deshalb muß GöGa auch aufs Feuer aufpassen. Bevor auch  er ins Land der Träume versinkt, legt er auf die Glut über Nacht 1 Brikett. Das ist echt super.... und hält bis zum nächsten Morgen, teilweise sogar bis zum nächsten Mittag. Wir kaufen uns im Herbst eine ganze Palette. Die reicht gute 2 Winter...

Wenn es ganz frostig wird, meistens Februar, legen wir schon in der Früh Holz auf und auch hier wieder 1. Priorität, Klappe auf Glut verteilen , bla bla bla - und zwar vor dem Kaffee und vor Katzen füttern  ;-)

Ihr seht, man/frau braucht hier wirklich Disziplin - sonst wirds ungemütlich...
Manch ein Gast findet es bei uns auch etwas kühl - wir sind daran gewöhnt. Es gibt ja auch noch Wärmflaschen und Filzpantoffeln.....und wenns ganz arg ist schick ich meine Gäste zum Holz hacken    (kleiner Scherz)- dann fühlen sich auch 20 Grad wie Sauna an.

Natürlich wäre es manchmal einfacher nur einen Heizkörper aufzudrehen - aber wer einmal mit Holz geheizt hat, weiß das die Wärme sich unglaublich unterscheidet...
Und dann gibt es ja noch die ganz vielen anderen kleinen Nutzen, die ein Holzofen so hat:
Wäsche trocknen, Kräuter trocknen oder auf der Glut mit unseren genialen Sandwichmakern die besten Sandwiches brutzeln, oder fast noch besser: In Minuten cremigen Ofen-Käse genießen... Herz was willst Du mehr....

Mein Traum wäre noch ein Holzofen zum Kochen für die Küche. Vom Schorni kein Problem, aber wir müssten die Küche rausreissen - und da fehlt im Moment sprichwörtlich die "Kohle" dazu

Hoff Ihr habt nun einen  kleinen Einblick zum Thema Heizen mit Holz erhalten und wie es in dieser Jahreszeit bei uns so verläuft........ bis dahin
♥ die Überlebenskünstlerin








Freitag, 27. Juni 2014

improvisierter Sonnen-Energie-Kräuter-Trocken-Schrank....

Ich bewundere ja immer diese Menschen, die sich Gedanken machen, etwas entwickeln und dann die Baupläne ins Netz setzen.... so auch im SV Forum: Ein klasse Bauplan für einen Solar-Trockenschrank...klickt mal rein...
Leider für mich zuuu aufwendig... ich bin eher faul....
Trotzdem wiederstrebt es mir, meine Kräuter und Blüten im Backofen zu trocknen.
Deswegen muss der Feuerplanet helfen.

So  habe ich mir ganz schnell (und stümperhaft) einen kleinen Solar-Trockenschrank gebastelt.

Stümperhaft deswegen, weil ich mich immer nach dem Motto von Bernhard (Gründer des 1. SV Forums) halte:   klein anfangen - bei Erfolg erweitern....also erstmal ausprobieren und dann Arbeit und Zeit investieren...

Man braucht:
Eine Weinkiste/Obstkiste
Fliegennetz
dunkles, luftdurchlässiges Tuch  (am besten so ein Pflanzenvlies)
Reissnägel

Mit dem Fliegengitter "Regale" mit Reissnägeln basteln
Vlies an der Vorderseite befestigen  (Dunkel zieht Wärme an)
Kräuter oder Blüten verteilen und zur Sonne stellen

Der Vorteil von meinem Mini-Trockner: Ich kann ihn immer da hin stellen wo die Sonne am intensivsten hinscheint und wenn es regnet dann kommt er ins Haus.

Im Moment trockne ich für Herbst-Kurse  alle mögliche Blüten ... für die Blüten-Bade-Sprudelkugeln  (was für ein schönes Wort  ;-) )
Bei Sonne dauert es ca. 2 Tage. Sonst ein bisserl länger...

Und übrigens... da ich Erfolg damit habe werde ich im kommenden Urlaub "erweitern"....das heißt schöne (schiebe) Einlagen vielleicht basteln... und noch eine zweite Kiste ausstatten....



Sonntag, 30. März 2014

Mein Hexenkessel

Ich koch ja nach wie vor immer noch am liebsten im Freien. Letztes Jahr habe ich mir dann (zu meinen zahlreichen anderen Outdoorkoch-Utensilien ) meinen "Hexen-Kessel" zugelegt. Der ist der Hammer! Eine kleine Menge Holz - egal welches - wir sammeln halt immer im Wald - reicht schon aus um in kürzester Zeit ein wahnsinns Feuer zu entfachen. Mit dabei war ein grosser Topf in dem es sich prima auch auf Vorrat kochen lässt. Meist benütze ich aber meine Eisen-Pfanne (war nicht dabei, passt aber super drauf).
Ich denke das ganze funktioniert ähnlich wie ein Rocket-Stove. Der Vorteil meiner "Hexenküche" : Sie ist portabel! Überall wo ich sie brauch, stell ich sie hin.... Vor allem bei meinen  "Wilde Kräuter-Wildes Kochen" Workshops ist sie unersetzlich. Besonders wenn Plan B eintritt  (= strömender Regen) Dann wird sie einfach in die Garage gestellt und voilla - Lagerfeuer-Feeling perfekt....



Mittwoch, 7. März 2012

Und weils so spaß macht.....

nochmal ein Brot aus dem Dutch Oven



Das besondere daran:
ich habe nun mal ein Brot nach der "no knead" Methode gemacht.
wow - ein Brot ohne Arbeit und ohne Strom, besser gehts ja nicht....
(mein) Rezept für den 3 l Dutch:
400g Weizenmehl
200g Roggenmehl
480 ml Wasser
1,5 Tl Salz
3/4 TL   Trockenhefe
Brotgewürz
Kernemix

Die trockenen Zutaten vermengen und mit Wasser aufgießen, gut durchrühren.
mind. 18 h abgedeckt stehen lassen (das ist der Trick)
dann
auf einer bemelten Fläche den Klops öfters falten und ab in den Dutch
Backzeit ca.1,5- 2 h   (im Dutch Oven)

Mittwoch, 22. Februar 2012

Kochen, backen, schmoren, braten....alles ohne Strom! ein geniales Teil, dieser Dutch Oven!!!

Seit letzten Sommer hat mich ja das Outdoorkochen in den Bann gezogen. (Ich gebe zu, bei diesem eisigen Winter habe ich es dann aber doch etwas vernachlässigt.)

Durch ein Buch bin ich auf die Beschreibung des Dutch Oven gekommen. Für mich war das immer ein rieeeeesen Topf, der eine Menge Geld kostet.
Iss aber nicht so: diese Eisentöpfe gibts inzwischen in allen Größen (sogar ein 0,7 L !!) und auch in erschwinglichen Preisen.
Ich hab ja meinen Gulasch -Kessel, den ich auch fleissig benütze. Aber dieser Dutch Oven hat mich gereizt - in dem kann man nämlich auch backen!
Irgendwann habe ich mich dann im Forum des Grillsportvereins wieder gefunden. Dort gibt es einen eigenen Fachbereich nur um den Dutch Oven. Hier kann man nachlesen (mit Bildern) was alles im DO möglich ist: Ob Braten, Gulasch, Eintopf, Kuchen, Brot oder Dessert.... Ich habe alle ! Forumsbeiträge gelesen und nach den ersten 20 war mir klar: Dieses Teil brauche ich.
Und dann war er schon da :

Gerade richtige Größe für 2 Personen. Heiß ausspülen (diesen Topf muß man nicht einbrennen) und einölen  dann gings los....

Zur Einweihung habe ich einen Hackbraten mit Kartoffel-Paprika Gemüse "gekocht"

Am nächsten Tag gabs Kuchen.....

Und dann (das war mir am wichtigsten) gabs Brot...




Inzwischen stand noch Kartoffelgratin und Fisch auf dem Speiseplan.
Alle Gerichte haben sofort geklappt, super geschmeckt und sind von der Zubereitungszeit nur minimal abgewichen.
Klar, ein bisser mehr Arbeit mit Anheizen und so, aber es macht einfach nichts mehr Spaß, als im Freien zu kochen.
Die Briketts möchte ich so bald wie möglich durch normale Holzglut ersetzen. Teilweise habe ich das schon (Kachelofen) . Weiterer Vorteil: mit etwas Geschick kann man sich einen Aufsatz für den Topf basteln, und während im Topf alles schön vor sich hin brodelt, kann man obendrauf auch noch grillen.
Die Reinigung ist ganz einfach : Kein ! Spülmittel nur mit kochendem Wasser auswischen. Bisher ist noch nichts angepappt und auch der Kuchen schmeckte nicht nach Hackbraten.

Allein dadurch , daß man mal wieder dem Stromanbieter ein Schnippchen schlagen kann und das es einfach Spaß macht, hat sich der Kauf dieses Topfes total gelohnt!



Donnerstag, 20. Oktober 2011

Unser neues "Schätzchen"

Eine eigene Werkstatt ist toll - aber nicht zum Arbeiten geeignet wenn es an die 5 Grad Grenze geht...
Für die zukünftigen Töpferkurse (und auch um unserer Annehmlichkeit) brauchen wir einen Werkstatt-Ofen.
 Im Internet geguckt, in den Zeitungen, aber das meiste ziemlich teuer.
Jetzt haben wir durch "einfach mal jemanden fragen" ein kleines Schätzchen für ganz wenige Euros erstanden. Nur ein Schamottstein ist gebrochen, den kann man aber einfach reparieren. Und somit hat sich  wieder ein Puzzle-Teil im "neuen Leben" eingefügt.
Ich finde vor allem interessant, das man oft vor lauter Internet und anderen Medien ganz vergißt, einfach den Mund aufzumachen und im Kollegen/Freundes/Bekanntenkreis o.ä. sein Anliegen zu äußern. Da gehts oft viel schneller und einfacher.

Montag, 10. Oktober 2011

Der Winter naht...

Vor wenigen Tagen noch goldener Herbst und Tags drauf ist  der Winter in greifbare Nähe gerückt!
3 Grad, Schneeschauer. Die Tannen am angrenzenden Wald sind alle verzuckert.
Dank Eurer Tipps für unseren Kachelofen war dies aber kein Problem. Ein gemütliches, mollig warmes Wochenende haben wir erlebt und wenn ich ehrlich bin freue ich mich schon auf die etwas ruhigere Zeit. Tatschälich finden sich immer noch ein paar Schachteln unausgepackt, ich wollte die ganze Zeit schon ein paar Vorhänge nähen und bin nicht dazugekommen.Irgendwie ist dieses halbe Jahr, seit dem wir hier nun leben, wie ein "Husch" vorbeigegangen.  Im Winter wollten wir eigentlich in Ruhe Pläne für unsere Kräuter- und Kreativwerkstatt machen - jetzt steht er schon bald vor der Türe und die geplanten "Sommerarbeiten" sind noch gar nicht richtig beendet.

Wenns draußen jetzt ungemütlich wird habe ich (hoffentlich) mehr Muße für diese Arbeiten.
Somit hat jede Jahreszeit ihren Sinn!

Hier noch  Fotos von unserem Moritz:

Isser nich süß???

Montag, 20. Juni 2011

Ich brauch mal Hilfe von Euch, zwecks Kachelofen

Wir sind ja jetzt stolze Besitzer eines uralten Kachelofens. Lt. Vormieter heizt der wie verrückt.
Am Wochenende wollten wir mal testen (haben das bisher noch nie gemacht) - nicht daß wir im Winter zwar ne Menge Holz haben, aber nicht wissen wie wir heizen müssen ;-)

Mit diesen ganzen Schiebern haben wir ein bisserl Probleme: welcher muß auf sein? welcher zu ? müssen die immer aufbleiben oder irgendwann wieder geschlossen werden? und wenn ja - wann?

Evtl. hat ja jemand auch so einen Ofen oder kennt sich zumindest aus, da wär ich echt dankbar.
Hier die Fotos vom Ofen und seinen Schiebern:


Mittwoch, 19. Januar 2011

Winter zurück - und heute gibts "Erd-Auflauf" ;-)

Ach je, der Winter hat uns wieder.....  Die Kater verstehen die Welt nicht mehr....

Erst Plus 10 Grad mit Frühlingsgefühlen und jetzt wieder Flocken-Gestöber und Eis-Pfoten!

Wir Menschen haben es ja geahnt aber lassen uns nicht beirren, weiter gehts mit den Garten-Vorbereitungen!

Heute gibts "Erdauflauf" .... Spaß bei Seite - ich mache heute einen Teil meiner selbst angemischten Aussaat-Erde im Backofen keimfrei (wollte erst dämpfen, aber glaube daß diese Art eine ziemliche Sauerei ergibt )   - ob es was bringt?  Ich werde berichten. Den Rest lasse ich natura, bin gespannt ob man einen Unterschied bemerkt.
Denn am Wochende gehts los:  Mein Garten-Kalender sagt:  ab Freitag (5 Uhr) bis Sonntag (14 Uhr) sind Fruchttage und somit säe ich meine Paprikas (Bontempi) und Chilli (Jalapeno) aus.
Im Moment liebäugele ich mit einer Energiespar-Tageslichtglühbirne. Kostenpunkt ca 10 Euro. Hat jemand Erfahrung ? Lohnt sich die Anschaffung?

Ach ja, diesmal habe ich so viele Sämereien - wie beschriftet Ihr die Anzuchtsschalen???Alle einzeln? Puh..... Habe an einen Farbcode gedacht.....

Mittwoch, 12. Januar 2011

Auch Heizkörper haben den "Mehrfachnutzen"

Wir heizen  leider mit   Gas  - einen 2. Kamin für einen Holzofen möchten die Vermieter nicht und somit bleibt uns im Winter die langweilige Aufgabe jeden Tag den Heizkörper aufzudrehen....

Wenigstens habe ich jetzt (neben Orangenschalen  ect. trocknen ) noch einen weiteren Nutzwert entdeckt:

Jogurth herstellen

Habe 4 kleine Marmeladen-Gläser gesammelt (glaub da war Pizza Soße drin) die passen liegend perfekt in die Heizkörpernische

1 l Milch auf ca 40 Grad erhitzen
3 EL Jogurth einrühren
in die Gläser füllen (ganz voll! sonst entsteht so viel Soße....)
und dann alle schön auf die Heizung legen, ein Tuch darüber und bis nächsten Tag warten....
nicht bewegen !

fertig!

Klappt super gut, die Wärme ist nun wenigstens mehrfach genützt - geht so halt nur im Winter....

Montag, 13. September 2010

(M)ein Leben ohne Spülmaschine?

Das hat vor ca. 3 Wochen  begonnen.  Irgendwie hat unsere "Marie" uns mehr Arbeit gemacht als abgenommen, na ja, sie kommt halt in die Jahre, die Liebe....
Auf alle Fälle war ich mir sicher, wenn sie geht kommt keine Neue ins Haus.
Etwas mulmig wars mir dann schon und somit habe ich erstmal 2 Wochen lang ein Leben ohne Spülmaschine  getestet.
In diesen 2 Wochen waren alle "Lebenssituationen" vorhanden: vom ausgiebigen Wochenend-Menü, Kaffee Besuch von Freunden, stressiger Feierabend bis Urlaub - und was soll ich sagen:

Ein 2 Personen Haushalt braucht keine Spülmaschine! Alles eine Sache der Organisation ;-)

Und somit ist sie heute von uns gegangen, ohne Tränen, eigentlich mit Freude: Denn nun habe ich in meiner Miniküche wieder extrem Stauraum geschaffen. Wir haben die Front der Spüli abmontiert und als Regalbrett in den Leerraum eingebaut. Jetzt werde ich mir noch einen hübschen Vorhang nähen und Töpfe und Pfannen haben nun ausreichend Platz. Da ich sowieso schon immer der "amliebstenineinemkochtopfkocher" war spar ich schon immer mit Geschirr.

Fazit: Es gibt also ein Leben ohne Spülmaschine....(im kleinen Haushalt)

und: Die Zeit der Partys ist sowieso schon laaaaang vorbei    :-)
denn da war sie wirklich nützlich....

Freitag, 2. Juli 2010

Die Sache mit dem Wasser....

.... beunruhigt mich !
Endlich haben wir bei uns seit ca. 10 Tagen andauernd schönes und heißes Wetter. Die Menschen sind froh, dem Erdgarten macht das nichts aus, aber der Balkongarten leidet (und die Katzen auch :-(   )
Zu heiß!
Hab schon sämtliche Schattierungsnetze gespannt, dem Salat z. B. gefällts trotzdem nicht so doll, er schießt und ist ganz schlaff. Der muß wo anders hin.

Inzwischen sind unsere sämtlichen Regentonnen leer (= ca. 460 L !!!) und wir müssen auf Leitungswasser umsteigen, bzw. hoffen auf Gewitter am Sonntag mit ausgiebigen Regen.
Das Mulchen am Balkongarten hilft nicht wirklich. Muß gießen wie verrückt.

Jetzt habe ich den alten Gärtner-Trick mit den Plastikflaschen aufgegriffen: Der Flasche den Boden abschneiden und mit der Spitze in die Erde stecken, mit Wasser auffüllen.


Schaut bis jetzt ganz gut aus, wenigstens trocknet die Erde nicht total aus und es sickert immer ein bisserl Wasser zur Pflanze.

Desweiteren:
Paprika und Tomaten gefällts bis dato, die Zucchini möcht glaub ich mehr Waser (hat sie ja jetzt)
Áuch die Gurke lebt noch - nicht mehr in die Höhe gewachsen, aber produziert doch noch ein paar Gurkerl.
Mein Olivenkraut ist eingegangen da bin ich total ratlos?? Zu naß , zu trocken oder was?? Gott sei dank hab ich Ableger gemacht. Der Koriander bekommt Samen - wann kann ich die ernten??
Ein Experiment in Sachen Wasser habe ich auch noch gestartet: Habe eine übrig gebliebene Zucchinipflanze als Hydrokultur gepflanzt. Mal sehen...

improvisierter Trockenschrank

Ja, man muß jetzt! schon mit den Vorbereitungen für den Winter anfangen. Also trockne ich schon fleissig allerlei Kräuter. Auf dem Speicher ist mir letztens so ein Netz-Ding in die Hände gefallen - perfekt zum Kräuter trocknen. Hängt nun im kühlen und luftigen Schlafzimmer.


Einige Kräuter, z. B. Basilikum verlieren stark an Aroma beim Trocknen.
Deshalb schneide ich die Blätter ab und friere sie in Eiswürfelbehälter mit etwas Wasser ein. Aufgetaut hat man somit auch im Winter frische Blätter. Werde ich mit den anderen Kräuter auch machen, gibt ja nix über was frisches....

Montag, 7. Juni 2010

Alles ohne Strom!

Hab ne klasse (amerikanische) Seite entdeckt: Lehmans.com, hier gibts alltägliche Dinge die keinen Strom  verbrauchen....Angeregt durch die Amish-People.

Neben der! Handkurbelwaschmaschine (die interessiert mich schon lange.....)z. B. auch einen Wecker der mit Wasser ! funktioniert und alles andere... sind tolle Ideen dabei - wenn man Geschick hat, sicherlich auch einige zum Nachbauen möglich....
Sie versenden überall - Versandkosten sind aber wahrscheinlich das Problem.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Selbstgemachter Joghurt - niemals mehr einen anderen...

Gestern habe ich mir aus dem Supermarkt mal wieder einen Becher Joghurt mit "Frucht" mitgenommen. Mir war so danach.... aber was soll ich sagen: grauenhaft!
Da ich seit langem meinen Joghurt selbst mache ist mir der Unterschied wirklich extrem aufgefallen.
Mit diesem stromfreien Gerät funktioniert das ganz einfach:

My.Yo Joghurtmaker, der stromlose Joghurtbereiter

1l Milch (ich nehme 3,5%) zimmerwarm
mit  3 EL Naturjoghurt               zimmerwarm

im Behälter gut verrühren. ca 0,5 l kochendes Wasser in das Unterteil gießen, Behälter einsetzen und verschließen.
Das beste Ergebnis erhalte ich, wenn ich nach ca 6 Stunden nochmals kochendes Wasser einfülle.
Nach ca 12 Stunden ist der Joghurt fertig. Dann kommt er in den Kühlschrank. Schmeckt sagenhaft. Schön fest aber doch cremig, überhaupt nicht sauer. Ca. 3 EL aufheben und mit 1 l Milch erneut ansetzen. Das geht ca 4 mal, dann wird er mir zu sauer.

Mein Hit ist gerade ein Topping mit Löwenzahn-Honig.... mmmhhh.....

Mittwoch, 5. Mai 2010

Ein Balkongarten entsteht... Teil 3 und ein selbstgebastelter "Ofen"

Regen, Regen, Regen - gar kein Gartel-Wetter mehr :-(
Trotzdem hat mein Balkongarten nochmals Zuwachs bekommen:
Ich habe doch noch Samen der echten Kamille gefunden, dazu noch Vogelmiere und Brunnenkresse.
Die habe ich, neben der Nachsaat Rucola, heute ausgesät.
Jetzt paßt nix mehr hinein in mein Gewächshaus und nun reichts auch endgültig - ich schwöre!
Bei ca 10 Grad Außentemperatur erreiche ich tatsächlich fast 5 Grad mehr im Foliengewächshaus.

Um die Wärme zu unterstützen habe ich nun einen selbstgebastelten "Ofen" hineingestellt. Ob´s was bringt sei dahingestellt......aber ein Versuch ist es wert.
Hier noch das Video dazu:

Freitag, 30. April 2010

Frage an die Mulch-Gärtner....

Hab ja schon erwähnt, daß ich um Wasser und Arbeit zu sparen, einige meiner stark durstigen Pflanzen mulchen möchte. Habe ja schon eineige Anregungen bekommen, hier wäre meine Idee:
Eine Scheibe aus Pappkarton. Bringt das was? Oder ist das unsinnig?? Könnte mir schon vorstellen, daß der Karton etwas die Wasserverdunstung mindert. Sollte es evtl. eine dickere Schicht sein?  Grasschnitt gibts leider bei uns noch nicht viel. Für Basilikum Pflanzen sind die Töpfe zu klein. Geschnittener Pappkarton soll auch funktionieren, macht aber etwas mehr Arbeit ;-) .......Vielleicht liege ich auch falsch und deswegen würde mich riesig über Kommentare und Berichtigungen freuen

Samstag, 20. März 2010

Immer noch begeistert vom Märchen-Topf....

... und deswegen nun mal ein Rezept:

Vegetarische Bolognese

2 Pack. Tofu natur
1 Dose gehackte Tomaten
italienische Gewürze nach Geschmack
1 Zwiebel
Knoblauch

Salz
Pfeffer

Den Tofu im Mixer zerkleinern (geht natürlich auch mit der Gabel), Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Mit den Gewürzen und Tomaten verrühren, in den Crocky geben.
Mittags auf low einstellen, abends mit Pasta genießen....
Finds immer wieder toll: wenn ich abends aus der Arbeit komme - nur noch hinsetzen und Essen....
siehe auch: Ein Topf wie aus dem Märchen...