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Mittwoch, 3. Dezember 2014

Heizen mit Holz - eine Sache der Disziplin und Ordnung ;-).

Die liebe Petra hat mich gebeten, doch einmal einen "Erfahrungs-Bericht" über das Heizen mit Holz bzw. Kachelofen zu posten....

Nun denn...

Wir heizen unser Häuserl ausschließlich mit Holz. - Gut, das untere Stockwerk ums genau zu sagen.... Da das Schlafzimmer direkt über der Wohnstube liegt, ist es immer angenehm temperiert. Im Bad steht ein Monstrum von Nachtspeicherofen - der war seit 2011 einmal im Betrieb (Frost bis Minus 18 Grad unter tags im Februar 2012). Hier wird morgens nur wenn notwendig mit einem kleinen Infrarotstrahler geheizt. Im Gäste "Kammerl" wirds nur warm wenn Besuch über Nacht angekündigt ist...

Ab 5. November verschwindet die Sonne von unserem Grundstück. Es wird nebelig und feuchtkalt. Jetzt wird es auch uns ungemütlich und es geht los mit dem Einheizen.

Das erste mal ist es besonders schön - fast schon ein Ritual - Zeitungspapier und Anzündholz zu schichten un die ersten Flammen züngeln sehen.....
 dann wird es wieder Routine .
Und die ist wichtig, denn ohne Disziplin und Ordnung passiert es ganz schnell, das man in einer saukalten Bude hockt...

Wenn für das erste Feuer gerichtet ist, wird die Ascheklappe ganz geöffnet und alle Schieber nach rechts . Dann dauerts nur ein paar Minuten bis ein richtiges Feuer entfacht ist. Jetzt heißt es aufpassen: Nachlegen mit Fichte nicht vergessen, sonst gehts schnell wieder aus. Nach ein paar Scheiterl Fichte, wird dann die Ascheklappe wieder geschlossen - die Schieber bleiben aber noch auf. Erst wenn sich gute Glut gebildet hat kommt nun Buche dazu und die Schieber werden gedrosselt.

Ich habe das Glück, dass ich meine Mittagspause zu Hause verbringen kann.
Das heißt 1.Priorität am Mittag (noch vor Katzen füttern ;-)  )  Anheizen!
Wenn ich dann um 14 Uhr das Haus verlasse, lege ich nochmals einen Buchenklotz auf die Glut, der dann bis abends 18 hält. Und auch sehr wichtig: Holzkorb auffüllen....

Abends: 1 Priorität  (wieder vor dem Katzen füttern und Abendessen) Glut verteilen, Fichte auflegen, Klappe auf.....
Wenns brodelt, Buche nachlegen, Klappe zu, Schieber fast! schliessen....Abend genießen...

Ich gehe meistens früher in die heiligen Hallen, deshalb muß GöGa auch aufs Feuer aufpassen. Bevor auch  er ins Land der Träume versinkt, legt er auf die Glut über Nacht 1 Brikett. Das ist echt super.... und hält bis zum nächsten Morgen, teilweise sogar bis zum nächsten Mittag. Wir kaufen uns im Herbst eine ganze Palette. Die reicht gute 2 Winter...

Wenn es ganz frostig wird, meistens Februar, legen wir schon in der Früh Holz auf und auch hier wieder 1. Priorität, Klappe auf Glut verteilen , bla bla bla - und zwar vor dem Kaffee und vor Katzen füttern  ;-)

Ihr seht, man/frau braucht hier wirklich Disziplin - sonst wirds ungemütlich...
Manch ein Gast findet es bei uns auch etwas kühl - wir sind daran gewöhnt. Es gibt ja auch noch Wärmflaschen und Filzpantoffeln.....und wenns ganz arg ist schick ich meine Gäste zum Holz hacken    (kleiner Scherz)- dann fühlen sich auch 20 Grad wie Sauna an.

Natürlich wäre es manchmal einfacher nur einen Heizkörper aufzudrehen - aber wer einmal mit Holz geheizt hat, weiß das die Wärme sich unglaublich unterscheidet...
Und dann gibt es ja noch die ganz vielen anderen kleinen Nutzen, die ein Holzofen so hat:
Wäsche trocknen, Kräuter trocknen oder auf der Glut mit unseren genialen Sandwichmakern die besten Sandwiches brutzeln, oder fast noch besser: In Minuten cremigen Ofen-Käse genießen... Herz was willst Du mehr....

Mein Traum wäre noch ein Holzofen zum Kochen für die Küche. Vom Schorni kein Problem, aber wir müssten die Küche rausreissen - und da fehlt im Moment sprichwörtlich die "Kohle" dazu

Hoff Ihr habt nun einen  kleinen Einblick zum Thema Heizen mit Holz erhalten und wie es in dieser Jahreszeit bei uns so verläuft........ bis dahin
♥ die Überlebenskünstlerin








Montag, 1. Dezember 2014

Vom Holz tragen...und der Gemütlichkeit....

Jetzt ist sie wieder da - die kalte, nebelige Zeit...... der Kachelofen wird wieder eingheizt.... anfangs einmal am Tag .... und bald heizt er durch....Ich mag sie gerne, diese Jahreszeit..... zur Ruhe kommen - denn wenn es schneit - ist die ruhige Zeit vorbei.....
Jetzt ist auch die Zeit, wo Holz immer aufgefüllt sein sollte  (ich erinnere mich grad an unser erstes Jahr hier.....)
In einer der wunderschönen Landlust/Freude/Stolz/GartenZeitungen ect. habe ich etwas entdeckt welches mir unglaublich praktisch erschien....   eine Filz"Matte" mit Henkeln.... stolze 59 Euronen..., denn so einen Holzkorb schleppen ist mir zu schwer... und mit meinen zarten Armen ;-) schaff ich net so viel Scheiterl zu tragen....

Doch - hab ich mir gedacht - so bin ich halt -   das geht auch einfacher und billiger:

Ein Baumwollsackerl aufschneiden und voilla----- das selbe in Grün..äh Baumwolle... vielleicht nicht ganz so lange haltbar - aber kostenlos.... (wer hat nicht solche Sackerl von der Apotheke oder so....??) Unseres hält nun schon das 2. Jahr... und für Vorrat ist gesorgt... Gute 6 bis 7 Scheiterl gehen nei, und dann hopp in den Korb damit... da bleibts dann bis der Korb wieder leer ist....und man muss nix verstauen....
Evtl. eine Idee für Euch..??.

Anbei no a paar Advents und Winterbilder.... habt alle einen geruhsamen Advent....








Die Überlebenskünstlerin ♥

Mittwoch, 9. Juli 2014

Ich koche "grün"- ist doch logisch....

Nach bestandener Prüfung muss ich mich natürlich etwas belohnen... und für mich ist die grösste Belohnung ein neues Buch!
Also ab ins lieblings Buchgeschäft und stöbern...

Und natürlich wurde ich fündig:
Lisa Casali   Grün kochen (öko) logisch!






In diesem Kochbuch geht es um die Reste-Verwertung. Ich versuche ja immer so zu kochen, das keine Reste überbleiben und wenn schon dann wird was neues "erfunden"  - manchmal kommen da dann ganz kreative, leckere Sachen raus .
In diesem Buch gehts aber nicht um die Reste vom übrig gebliebenem Essen, nein hier gibts Rezepte mit Resten vom Gemüse, Obst und Co: also Schalen, Wurzeln!, Strünke und Käserinden...ect.

Auszug Klappentext:
"....gerade von Gemüse und Obst und Co lässt sich viel mehr verwenden als Gedacht. Das ist nicht nur nachhaltig sondern spart auch Geld.......die raffinierten Rezepte aus Schnittresten reichen vom schnellen Abendessen bis zum Pausensnack, vom Mitbringsel bis zum Sonntagsmenue für Schwiegereltern, von der Party bis zum Candle-Light Dinner"

Beim Durchblättern wurde ich gleich fündig:  Chips aus Kartoffelschalen?? oder karammelisierte Kartoffelschalen  an Balasamico?? lecker....
Karotten Tapenade aus Schalen ?? hört sich verdammt gut an....  oder vielleicht was  asiatisches:  gebratene Lauchzwiebel-Wurzelfäden !!??

Das erste Kapitel handelt vom grünen Einkaufen und Energiesparen, von Konservier-Möglichkeiten und richtigem Zubehör  (nicht unbedingt was neues....)
aber ich wurde doch stutzig:  schon mal in der Spülmaschine "gekocht" ?? Auch hier gibt es Rezept -Ideen! Ich habe ja keine - aber wer sich das Buch kauft und eine Spülmaschine hat, der möge mir bitte bitte berichten ob das funktioniert....

Ich wünsch Euch nun viel Spaß beim Schalen verwerten....(ich habe schon einen ganzen Beutel mit KarottenSchalen und Enden und Zucchini-Enden im Gefrierschrank - da mach ich am Sonntag zum Weltermeister-Grillen einen feinen Aufstrich. Aus was der besteht verrate ich natürlich erst hinterher  ;-)  )

♥Annett




Donnerstag, 29. Mai 2014

Und das ist mein Bio Spueli. ...

Ihr habt sicher schon auf anderen Blogs und Webseiten über die Verarbeitung von Kastanien zu Waschmittel gelesen.  
 Das Problem ist -  Kastanien gibt's halt nur im Herbst ! Ich greife deswegen gern auf eine Pflanze zurück die den gleichen Effekt hat und das ganze Jahr !  über zu ernten ist: der Efeu!   
Efeu enthält wie die Kastanie oder das Seifenkraut den Inhaltsstoff  "Saponin"  Das ist der Seifenstoff der den Wascheffekt erzeugt.
So gehts:
Einfach die Blätter zerkleinern und mit möglichst heißem Wasser aufgießen.  Ein paar Tage stehen lassen. Immer mal wieder schütteln.

Wenn genug Schaum beim Schütteln entstanden ist, abseien.
  Normalerweise ist unser Bio-Spüli  nun gebrauchsfertig.

Mich hat allerdings die Konsistenz etwas gestört: Wie Wasser und deshalb sehr schwer zu dosieren.  Die Lösung:   ein pflanzliches Kaltbindemittel, das Guarkernmehl. Einfach nach Packungsangabe in das Spüli einrühren. Somit ist es für mich perfekt. Dieses Bio-Spüli stelle ich auch oft mit meinen Teilnehmern in meinen Kursen "Wilde Kräuter-wildes Kochen" her, jeder kann sich sein selbstgemachtes Spülmittel dann mit nach Hause nehmen.
Der gemeinsame Abwasch wird natürlich dann auch mit dem pflanzlichen Spülmittel getätigt und alle sind erstaunt welche Fettlösekraft darin steckt.
Probierts doch mal aus und berichtet  ♥ Grüße von Annett

Mittwoch, 2. April 2014

Bärlauch-Fieber

Vor 3 Wochen war ich noch entzückt: Endlich spitzt der Bärlauch, jetzt muss ich mich beeilen um ihn zu konservieren, so gross ist er nun schon.

Ich halte es hier sehr einfach:
1. Bärlauchpesto (mach ich übrigens immer mit einem handbetriebenen Fleischwolf - so fein kann man nicht selber hacken, und ich mags ganz! fein im Pesto)
2. Bärlauch Öl
3. Bärlauch Essig
4. Bärlauch kleingehackt in Eiswürfelbehälter und mit Oliven-Öl bedeckt einfrieren

Letztes Jahr gabs noch Bärlauch-Salz, da habe ich aber noch ziemlich viel.
Wenn er blüht, streu ich gern die Blüten über Salat.
Die Früchte lege ich in Essig ein (sieht dann aus wie grüner Pfeffer) und schmeckt sehr! intensiv.

Wie konserviert ihr Bärlauch?  Habt ihr originellere Ideen als ich?
Lasst es mich bald wissen - bevor es zu spät ist  :-)



Montag, 1. Oktober 2012

Versuch mach kluch...

Also das war wohl nix... mit der Wildhefe ...
ich habe am Freitag einen kleinen Vorteig mit ein paar EL Hefeflüssigkeit angerührt und noch mals 24 h stehen gelassen - wenig (aber doch welche! ) Bläschen
Da ich ein ungeduldiger Mensch bin ,hab ich dann trotzdem den Vorteig mit dem Brotteig vermengt und nochmals 24 h stehen gelassen. Fazit: Wenig Blubber - aber ich, die "Nichtabwartendekönnende" hat versucht ein Brot zu backen
und das ist voll schief gegangen und liegt nun auf dem Komposter...

Aber ich habe ja noch Hefesaft und versuchs einfach noch einmal.....

Samstag, 29. September 2012

Kraut-Stampf-Tage

Unsere Gemeinde hat zu den Kraut-Stampftagen eingeladen und ich war dabei:
in einer großen Halle mit 100en von Krautköpfen welche in Hobelmaschinen fein geraspelt werden treffen sich Einheimische und Fremde, alt und jung,  um gemeinsam einzustampfen.
Aus Mangel eines Gärtopfes habe ich mich für die (angebotene) unromantische Methode entschlossen - ein Plastikeimer. Dahinein eine Schicht Kraut und eine selbst zusammengestellte Würzmischung und dann gings los! In Grüppchen oder nur zu zweit wird nebenbei der neueste Dorftratsch ausgetauscht, für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Schicht um Schicht Kraut füllt den Eimer.
Am Ende habe ich 7 kg Kraut gestampft und merke meine Arme schon gewaltig. In diesen Eimer wird jetzt eine wassergefüllte Tüte eigesetzt (geniale Idee), die macht dicht und beschwert das Kraut.
Jetzt muß es warm stehen (aus mangel an Heizung muß die Wärmflasche herhalten) und nach 4 Wochen sollte es fertig sein... bin schon gespannt

Mittwoch, 26. September 2012

Es blubbert...

die ersten Bläschen lassen sich sehen, die Flüssigkeit trübt ein, es riecht angenehm säuerlich, leicht nach Hefe.
Ich denke ich warte noch bis Freitag ab und starte dann den Vorteig.

Montag, 20. Juni 2011

Ich brauch mal Hilfe von Euch, zwecks Kachelofen

Wir sind ja jetzt stolze Besitzer eines uralten Kachelofens. Lt. Vormieter heizt der wie verrückt.
Am Wochenende wollten wir mal testen (haben das bisher noch nie gemacht) - nicht daß wir im Winter zwar ne Menge Holz haben, aber nicht wissen wie wir heizen müssen ;-)

Mit diesen ganzen Schiebern haben wir ein bisserl Probleme: welcher muß auf sein? welcher zu ? müssen die immer aufbleiben oder irgendwann wieder geschlossen werden? und wenn ja - wann?

Evtl. hat ja jemand auch so einen Ofen oder kennt sich zumindest aus, da wär ich echt dankbar.
Hier die Fotos vom Ofen und seinen Schiebern:


Donnerstag, 16. Juni 2011

So läufts bisher im "unbequemen" Leben

Danke übrigens an alle für die guten Wünsche für unser neues Heim!

Nein - es ist nicht unbequem, aber es ist anders - ganz anders!
Da wir hier mitten in der Natur leben, gibt uns diese auch unseren neuen Rhythmus vor:

Aufgestanden wird um halb 6, für mich normal, für meinen Mann neu - aber er nimmts gelassen hin. Wecker brauchen wir nicht, die Vögel machen hier einen solchen "Lärm" dass wir freiweillig aufstehen. Dann wandern wir erstmal mit ner Tasse Kaffee durch unser Grundstück, irgendwas gibts immer zu entdecken, oft ein Rehbock, der sich genüsslich über die Wildrosen hermacht. Kurz vor 7 müssen wir los, die Arbeit ruft. Ich versuche so oft wie möglich mit dem Rad zu fahren. Ca 8 km einfach. Gewöhnungsbedürftig - aber  machbar, trainingseffekt inklusive ;-).

Mittags wird wieder weiter am Grundstück gearbeitet, Beete freigelegt. Und siehe da, unter Massen von Giersch schlummert eine Kräuterspirale! Wollt ich doch schon immer.. wieder ein Wunsch vom Universum erfüllt   ;-)

Im Moment müssen wir auch  Holz für den Winter aufschichten. Mir tut inzwischen alles weh, aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, daß der Winter kommen kann. Und in dem alten Haus da wirds glaub ich richtig kalt.
Es  passiert gelegentlich, daß ich eine Ringelnatter aufscheuche, die sichs im Holzhaufen bequem gemacht hat. Anfangs bin ich vor Schreck fast umgefallen: Schlaaaangen.... uahhh... inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Am Abend muß mein neu angelegter Gemüse- und Kräutergarten gegossen werden, gegenüber meinem Balkongarten schon ziemlich mehr arbeit. Waren es im alten Haus die Schnecken welche sich übers Gemüse hergemacht haben, sind es hier Wühlmäuse! Da müssen wir uns unbedingt etwas überlegen. So viele Pflanzen haben wir schon verloren. Bei schönem Wetter streif ich abends noch gern durch "unseren" Wald, sammle ein paar Kräuter und kann es manchmal immer noch nicht glauben, daß wir hier nun wohnen.
Es ist ein Gefühl wie im Urlaub - absolute Ruhe, die ganzen Blumen und Bäume, der Wald, die Tiere....
Abends versuche ich so oft wie möglich meiner neuesten Leidenschaft nachzugehen: Kochen am offenen Feuer!
Ich habe mir einen Hoboofen improvisiert: aus so einem Grill-Kohle Anzünder, den es im Moment in jedem Supermarkt für 4,99 Euro gibt.  Das Ding brennt wie verrückt, sogar mit feuchtem Waldholz. Und das liegt hier Kiloweise in "unserem" Wald. Also Kochen für umsonst!
Von meinem lieben Mann habe ich (weils mir gar so Spaß macht) nun einen ungarischen Gulasch-Kessel für den Dreibein bekommen - einfach klasse wie das funktioniert  (und schon wieder wie im Urlaub ;-))
Danach fallen wir meistens, samt Kater,  totmüde ins Bett, die neuen ungewohnten Arbeiten, die viele frische Luft machen unheimlich müde....


Für Anderes, wie z. B. Bloggen, Malen ect. bleibt im Moment keine Zeit. Aber wird sich wohl auch wieder ändern.

Ja, so läufts in unserem neuen Leben, keine Minute bereuen wir bisher. War eine gute Entscheidung!

Hier ein paar Impressionen:









Freitag, 11. März 2011

Alte Seife, Olivenöl mit Limone = neue Seife

Angefangen hat es mit einem gut gemeinten Weihnachtsgeschenk:  Olivenöl mit Limonengeschmack....
So sehr ich Olivenöl liebe - aber diese Verbindung geht bei uns gar nicht! Alle möglichen Rezepte habe ich ausprobiert, aber der strenge Limonen Gusto will nicht so recht zum Essen passen.
Also was tun? Wegschütten auf keinen Fall... Erst habe ich an Garten-Möbelpflege gedacht und bin dann (dank Internet) auf eine geniale Idee gekommen:

Aus Seifenresten, einfacher Kernseife und diesem Öl, mit etwas Kaffepulver und Mohn, etwas Lebenmittelfarbe mach ich eine Küchenseife (Kaffee bindet Gerüche) und eine Gärtnerseife (Mohn dient als sanftes Dreckweg- Peeling).
Gesagt, getan - hier meine Ergebnisse:

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Selber "Milch" herstellen

Also die Beiträge von Operation Limbo haben mich ganz schön zum Nachdenken gebracht. Unter anderem dieser hier

Und weil man ja bekanntlich mit dem Einfachen anfangen soll, da es Erfolg verspricht habe ich mir mal unserern Milch-Konsum genauer angeschaut. Bin überrascht, wir schneiden ganz gut ab...

Das einzige Milchprodukt von dem ich mich nicht trennen kann, ist der Käse (gebt mir ein Stück Käse, ein Stück Brot und ein Glas Rotwein und ich verzichte auf alle Menüs...)
Joghurt mag ich auch sehr gerne, den kann man aber durch Soja Joghurt ersetzen.

Früher habe ich viel mit Sahne gekocht, hat sich aber auch eingestellt - auch wir müssen auf unsere Figur achten ;-)
Milch nehme ich also nur in meinem Kaffe oder um Soßen herzustellen. Gelegentlich mal zum Pfannkuchen oder Kuchen zu backen.
Das müßte man doch irgendwie ersetzen können....
Somit fleißig im Netz gesucht und auf folgende Alternativen gefunden:

Sojamilch  (kenn ich von früheren Zeiten schon, ist o.k.)
Hafermilch (ach Du meine Güte....)
Reismilch (nee)
Mandelmilch (hört sich lecker an)

Alles käuflich zu erwerben -  oder eben selbst herzustellen!

Also, auf ins Reformhaus und da gibts dann schon die ersten Fragezeichen......

Sojabohnen, mmhh (nur eine Marke wird geführt) Herkunftsland China. Da bin ich schon am Zweifeln was jetzt besser ist : Kuhmilch oder eingeflogene Sojabohnen?

Nun zu den Mandeln, immerhin kann ich hier zwischen kalifornischen und europäischen wählen und nehme die aus Spanien.
Den Reis lasse ich aus.
Wenigstens steht auf meinen Haferflocken, daß sie aus Lübeck kommen und da sie auch noch so günstig (und in Papier ! verpackt ) sind, finde ich daß dies wohl die beste (ökologische? )Wahl wäre.

Trotzdem möchte ich alle "Milchsorten" testen. Denn auf den Geschmack und  kommt es ja auch an. Zur Not habe ich mir noch einen Sojajoghurt mitgenommen um die Milch dann wenigestens so zu verwerten und die Mandeln finden in der Weihnachtsbäckerei sicher auch noch das Vergnügen.
Aus den Sojabohnen könnte ich auch noch Sprossen keimen lassen.
Um das Ganze abzurunden habe ich auch noch einen fertigen Sojadrink aus dem Discounter geholt. Dieser kommt übrigens aus Wien...

So, jetzt weicht hier alles schön in den Schalen ein und morgen werde ich von meiner Milchproduktion berichten - ich bin mal gespannt..

Freitag, 19. November 2010

Gehegt, gepflegt und nun gebacken...

Mein erstes Sauerteigbrot. Bin schwer begeistert, ein Brot das richtig nach Brot schmeckt!
Da ich ja selten nach Rezept backe hab ich einen Teil Weizenmehl, einen Teil Roggenmehl, 2 Teel Salz, 3 Teel Brotgewürz und den Sauerteig (bis auf einen Rest) zu Teig verknetet, in die Kastenform gesetzt und - mangelns Heizungswärme - in den Backofen geschoben und das Backofenlicht eingeschaltet. Nach ca. 45 min hat er schon fast die Form gesprengt....Mit einer Schale Wasser im Ofen wurde mein Brot dann ca. 50 min gebacken.

Das kleine Brot im Blumentopf ist heute zusammen mit meinem Wildkräuter-Salz ein Mitbringsel zur Einweihungs-Party.
Nun füttere ich also wieder weiter und freue mich schon auf das nächste Brot!

Freitag, 22. Oktober 2010

Montag, 13. September 2010

(M)ein Leben ohne Spülmaschine?

Das hat vor ca. 3 Wochen  begonnen.  Irgendwie hat unsere "Marie" uns mehr Arbeit gemacht als abgenommen, na ja, sie kommt halt in die Jahre, die Liebe....
Auf alle Fälle war ich mir sicher, wenn sie geht kommt keine Neue ins Haus.
Etwas mulmig wars mir dann schon und somit habe ich erstmal 2 Wochen lang ein Leben ohne Spülmaschine  getestet.
In diesen 2 Wochen waren alle "Lebenssituationen" vorhanden: vom ausgiebigen Wochenend-Menü, Kaffee Besuch von Freunden, stressiger Feierabend bis Urlaub - und was soll ich sagen:

Ein 2 Personen Haushalt braucht keine Spülmaschine! Alles eine Sache der Organisation ;-)

Und somit ist sie heute von uns gegangen, ohne Tränen, eigentlich mit Freude: Denn nun habe ich in meiner Miniküche wieder extrem Stauraum geschaffen. Wir haben die Front der Spüli abmontiert und als Regalbrett in den Leerraum eingebaut. Jetzt werde ich mir noch einen hübschen Vorhang nähen und Töpfe und Pfannen haben nun ausreichend Platz. Da ich sowieso schon immer der "amliebstenineinemkochtopfkocher" war spar ich schon immer mit Geschirr.

Fazit: Es gibt also ein Leben ohne Spülmaschine....(im kleinen Haushalt)

und: Die Zeit der Partys ist sowieso schon laaaaang vorbei    :-)
denn da war sie wirklich nützlich....

Sonntag, 22. August 2010

andere Welt oder die Anderswelt

Dank einem Kommentar habe ich nun diesen klasse Blog entdeckt Anderswelt
Total meine Wellenlänge und habe beim Stöbern schon wieder soooo viele Anregungen bekommen. Unbedingt mal reinklicken...
Grüße an Enemene!

Mittwoch, 9. Juni 2010

Erneuter Zwischenbericht Balkongarten oder endlich Sommer in Oberbayern...

So, nach 4 Wochen Dauer-Regen ist es auch nun in Oberbayern Sommer geworden: knackige 31 Grad meß ich grad im Schatten....
So schön der Wetter-Umschwung ist, so macht er aber auch zu schaffen - nicht nur mir, sonder auch den Pflanzen auf dem Balkongarten.
Z. b. macht mein Pflücksalat (obwohl er überwiegend im Schatten steht) bei der Wärme schlapp,
Unsicher bin ich auch mit dem Gießen (trotz Mulchscheiben) im Gewächshaus.  Zu viel?  zu wenig?

Das Spritzen mit Brennessel-Auszug bei der Paprika war ein voller Erfolg! Keine Läuse mehr zu sehen, Paprika gehts gut.
Die Gurke hat mir inzwischen noch mal 2 schöne, fette Essig-Gurken geschenkt - aber sie möchte anscheinend nicht mehr weiterwachsen....

Die Zucchini beglückt mich bis jetzt mit 4 Zucchinis, sollten aber noch ein bisserl größer werden. Die gekaufte Tomate hat schon viele Blüten, meine selbst gezogenen sind total kräftig geworden und haben bereits Knospen, dauert nicht mehr lange, dann haben sie das Stadium der gekauften erreicht. Da bin ich scho ein bisserl stolz, denn als Sämlinge haben sie irgendwie nicht so üppig ausgeschaut....
Ein paar Kräuter habe ich bereits zum trocknen geerntet. Ihnen gefällts am besten auf dem Balkongarten.
Die Kamille ist immer noch mickrig...
Meine Brennessel-Jauche stinkt schon gewaltig... Juhuuuuu  :)
Ach ja - und im Erd-Beet machen sich nun die Schnecken breit - hab ja schon gewartet - aber die Ringelblumen und den Topinambur verschmäen sie.....
Und Stecklinge von Thymian, Lavendel, Salbei, Olivenkraut und Wein (der wächst bei uns unter der Terasse, haben ihn bis dato ja noch nie richtig verwendet... und falls wir hier weg müssen, möchte ich schon was mitnehmen) hab ich geschnitten.

Ups, hab ich eigentlich schon erwähnt dass ich eine Knolle Topinambur gesteckt habe????   ;-)

Bei Gelegenheit wieder Fotos, heute bin ich zu faul....genieße das Gärtnerglück

Montag, 7. Juni 2010

Alles ohne Strom!

Hab ne klasse (amerikanische) Seite entdeckt: Lehmans.com, hier gibts alltägliche Dinge die keinen Strom  verbrauchen....Angeregt durch die Amish-People.

Neben der! Handkurbelwaschmaschine (die interessiert mich schon lange.....)z. B. auch einen Wecker der mit Wasser ! funktioniert und alles andere... sind tolle Ideen dabei - wenn man Geschick hat, sicherlich auch einige zum Nachbauen möglich....
Sie versenden überall - Versandkosten sind aber wahrscheinlich das Problem.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Selbstgemachter Joghurt - niemals mehr einen anderen...

Gestern habe ich mir aus dem Supermarkt mal wieder einen Becher Joghurt mit "Frucht" mitgenommen. Mir war so danach.... aber was soll ich sagen: grauenhaft!
Da ich seit langem meinen Joghurt selbst mache ist mir der Unterschied wirklich extrem aufgefallen.
Mit diesem stromfreien Gerät funktioniert das ganz einfach:

My.Yo Joghurtmaker, der stromlose Joghurtbereiter

1l Milch (ich nehme 3,5%) zimmerwarm
mit  3 EL Naturjoghurt               zimmerwarm

im Behälter gut verrühren. ca 0,5 l kochendes Wasser in das Unterteil gießen, Behälter einsetzen und verschließen.
Das beste Ergebnis erhalte ich, wenn ich nach ca 6 Stunden nochmals kochendes Wasser einfülle.
Nach ca 12 Stunden ist der Joghurt fertig. Dann kommt er in den Kühlschrank. Schmeckt sagenhaft. Schön fest aber doch cremig, überhaupt nicht sauer. Ca. 3 EL aufheben und mit 1 l Milch erneut ansetzen. Das geht ca 4 mal, dann wird er mir zu sauer.

Mein Hit ist gerade ein Topping mit Löwenzahn-Honig.... mmmhhh.....

Freitag, 14. Mai 2010

Was brauchen/essen wir ständig/oft?- was können wir ersetzen/weglassen?, was selbst anbauen/herstellen??

Angeregt durch diesen Beitrag von experimentselbstversorgung habe ich nun beschlossen ab morgen so ein "Haushaltsbuch" zu führen.


Das heißt : aufschreiben was wir tagtäglich/oft  immer wieder verbrauchen (der Preis ist hier egal) um nach gewisser Zeit einen groben Überblick zu erhalten, welche Dinge/Lebensmittel ersetzt oder sogar selber angebaut oder hergestellt werden  könnten....


Wie ich vorgehe, mhh- da bin ich noch am Überlegen.
Wahrscheinlich ein billiges Heft wo ich einfach reinschmiere was gekauft und gebraucht wurde (ganz grob).


Herausfoderung für mich, aber auch ein großer Reiz...

Anmerkung: Experiment aufgegeben, da vernachlässigt. Versuche nun grob einzuschätzen was Hauptverbrauch.